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Freitag, 25. April 2014

Rezension: The House of Hades

Titel:
The House of Hades (Heroes of Olympus #4) 

Autor:
Rick Riordan

Verlag:
Disney Hyperion

Seitenzahl:
597

Preis:
14,50€



At the conclusion of The Mark of Athena, Annabeth and Percy tumble into a pit leading straight to the Underworld. The other five demigods have to put aside their grief and follow Percy’s instructions to find the mortal side of the Doors of Death. If they can fight their way through the Gaea’s forces, and Percy and Annabeth can survive the House of Hades, then the Seven will be able to seal the Doors both sides and prevent the giants from raising Gaea. But, Leo wonders, if the Doors are sealed, how will Percy and Annabeth be able to escape?

They have no choice. If the demigods don’t succeed, Gaea’s armies will never die. They have no time. In about a month, the Romans will march on Camp Half-Blood. The stakes are higher than ever in this adventure that dives into the depths of Tartarus.
Fast vier Monate nachdem ich The House of Hades gelesen habe, schreibe ich endlich auch eine Rezension zum Buch. Das Problem ist einfach, dass sie zu gut sind^^ Es ist wirklich schwer diesen Büchern gerecht zu werden und deshalb braucht es auch seine Zeit, die richtigen Worte für alles zu finden. Letztendlich habe ich zwar jetzt nicht mehr alles so frisch in Erinnerung wie vor drei oder vier Monaten, dafür konnte ich ein bisschen Abstand zu der Story gewinnen und überblicke sie jetzt vielleicht ein wenig besser. 

Eigentlich würde es bei allen Rick Riordan Büchern schon reichen zu sagen, dass sie tolle Charaktere haben und witzig, spannend und originell sind. The House of Hades ist allerdings bisher mein Lieblingsbuch aus der Reihe und das liegt wahrscheinlich daran, dass es insgesamt einen ein bisschen ernsthafteren Ton hat als die anderen Bücher. Nicht, dass in den anderen Teilen alles Friede-Freude-Eierkuchen wäre, aber nach meiner Empfindung hat sich HoH noch dunkler, schwerer angefühlt. 

The Mark of Athena lässt einen mit einem ziemlich krassen Cliffhanger zurück und die Gruppe wird gespalten in Percy & Annabeth, die im Tartarus ums Überleben kämpfen müssen, und Jason, Piper, Leo (♥), Hazel, Frank und Nico (♥).
Ehrlich gesagt gab es keinen Moment, in dem ich gelangweilt war oder das Buch lieber zur Seite legen wollte. Die knapp 600 Seiten konnten mich fesseln und nach jedem Kapitel, wollte ich eigentlich noch mehr über diejenige Person lesen.

Meine Lieblingscharaktere sind natürlich immer noch Percy, Leo und Nico, aber besonders Piper konnte mich in diesem Buch überzeugen und mittlerweile mag ich sie mit am liebsten. Was ich an ihr so toll finde, ist, dass sie sowohl kick-ass sein kann, ihr Charmspeak Piper allerdings noch eine andere sehr interessante und ungewöhnliche Eigenschaft verleiht. Man neigt dazu, sie zu unterschätze, aber Pipers Charmspeak ist viel mächtiger als man zu Beginn denken mag.

Nico ist immer noch sehr ruhig und vielleicht auch schwer zu mögen, allerdings kommt er deutlich öfter vor und man lernt seine Persönlichkeit näher kennen. Ich hoffe sehr, dass es in The Blood of Olympus auch Kapitel aus seiner Sicht geben würde, obwohl ich das fast nicht glaube.
Auch mit Leo passieren so ein paar sehr interessante Dinge, und wenn ihr das Buch noch nicht gelesen haben solltet, dann tut es alleine für Leo.

Ein kleiner Lichtblick in all dem Chaos war es, Camp Half-Blood wieder zu sehen. Es kam wirklich nur in einer Szene vor, aber es hat sich fast ein Gefühl von Nostalgie eingestellt, als Grover wieder sprechen gehört hat.

Was Percy und Annabeth betrifft, hat sich in ihrer Beziehung viel getan. Wahrscheinlich kann man nicht anders, als sein Verhältnis zueinander zu ändern, wenn man gemeinsam durch den Tartarus muss. Auf jeden Fall realisieren beide, wie viel sie einander wert sind und stoßen an ihre Grenzen, um den jeweils anderen zu beschützen. Gemeinsam geben sie hier ein großartiges Team ab und wachsen noch mehr zusammen als sie vorher schon waren.
Ich kann versprechen, dass einen The House of Hades zum Lachen und zum Weinen bringen kann und dass man spätestens ab jetzt der Reihe verfallen wird. Mein Lieblingsteil hat natürlich nichts anderes als 5 Sterne verdient und ich kann jedem, der die Bücher noch nicht gelesen hat, nur dringlichst empfehlen dies zu tun. Rick Riordan schreibt so mitreißend, dass man die Bücher nur lieben kann. Dadurch, dass es so viel verschiedene Charaktere gibt, kann man sich auch sehr leicht mit wenigstens einer Person identifizieren und die anderen sind trotzdem super sympathisch und witzig.

Samstag, 28. Dezember 2013

Rezension: The Son of Neptune

Titel:
The Son of Neptune (The Heroes of Olympus #2)

Autor:
Rick Riordan

Verlag:
Disney Hyperion

Seitenzahl:
513

Preis:
14,50€
 Percy is confused. When he awoke after his long sleep, he didn't know much more than his name. His brain-fuzz is lingering, even after the wolf Lupa told him he is a demigod and trained him to fight. Somehow Percy managed to make it to the camp for half-bloods, despite the fact that he had to continually kill monsters that, annoyingly, would not stay dead. But the camp doesn't ring any bells with him.

Hazel is supposed to be dead. When she lived before, she didn't do a very good job of it. When the Voice took over her mother and commanded Hazel to use her "gift" for an evil purpose, Hazel couldn't say no. Now, because of her mistake, the future of the world is at risk.

Frank is a klutz. His grandmother claims he is descended from ancient heroes and can be anything he wants to be, but he doesn't see it. He doesn't even know who his father is. He keeps hoping Apollo will claim him, because the only thing he is good at is archery-although not good enough to help the Fifth Cohort win at war games. His big and bulky physique makes him feel like a clumsy ox, especially in front of Hazel, his closest friend at camp. He trusts her completely-enough, even, to share the secret he holds close to his heart.
Percy ist zurück! Und besser als je zuvor, wenn ich das so sagen darf. Ehrlich, mir war nicht bewusst, wie sehr ich Percy mag und brauche und VERMISST habe. Das erste Kapitel in 'The Son of Neptune' ist auch Percys POV und das war schon alles was ich brauchte um zu lachen und das ganze Buch gut zu finden. Die Story hätte wirklich schlecht sein können, und ich hätte es durch Percy trotzdem noch gemocht. Kann es sein, dass er auch viel lockerer und witziger ist als in den PJO-Büchern?
Auf jeden Fall war der Rest der Story nicht schlecht, sondern phänomenal und ich kann es kaum glauben, dass ich diese ganze Reihe erst jetzt lese. 
Wenn ich jetzt so darauf zurück blicke würde ich vielleicht trotzdem sagen, dass ich 'The Lost Hero' ein kleines bisschen besser fand, aber so genau weiß ich das nicht. Es gibt eigentlich nur eine Sache, die mich gestört hat, aber weil sie relativ spät im Buch vorkam, bleibt sie natürlich mehr im Gedächtnis. Letztendlich sind beide Teile wirklich toll, haben aber noch ein klein wenig Platz nach oben - Platz der in The Mark of Athena mit Sicherheit gefüllt wird!

Ich habe mich lange Weit gefragt, warum man den ersten und zweiten Teil der Heroes of Olympus Reihe genau so aufbaut und voneinander getrennt erzählt. Aber eigentlich ist das gar nicht so, denn Percys, Franks und Hazels Aufgabe spielt ungefähr 8 Monate nach der von Jason, Piper und Leo, also laufen beide Storylines nicht zeitgleich ab. Auch dass man sich jeweils nur auf ein Camp beschränkt ergibt Sinn, denn dadurch hat man Zeit die neuen Charaktere genau kennen zu lernen und sie auch als Protagonisten zu 'akzeptieren'. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich Jason, Frank, Hazel, Piper und Leo 'vernachlässigt' hätte, wenn ich nicht jeweils ein gesamtes Buch mit ihnen verbracht hätte. 

Frank und Hazel sind also beide von Camp Jupiter, in dem Percy zu Beginn auftaucht. 
Sie sind eigentlich die typischen Underdogs und genau das macht sie so liebeswert. Trotzdem habe ich immer noch meine Probleme mit Frank. Eigentlich ist er ein total netter Kerl, aber er war mir teilweise einfach zu unsicher. Frank hat absolut kein Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten und es tat mir irgendwie weh, weil er sehr oft beweist, dass er eben gut ist in dem, was er macht. Mit der Zeit wurde es dadurch ein bisschen nervig mit ihm, weil er immer wieder in diesem -verständlichen- Selbstmitleid versinkt. 
Hazel dagegen ist richtig cool und hat es eigentlich nicht verdient von den andern so verspottet zu werden. Ihre Vergangenheit und Familie ist so interessant, genauso wie ihre Gabe oder auch Fluch, wie man es eben sehen will. Hazel ist mir wirklich ans Herz gewachsen, auch wenn ich Zeit brauchte um sie einschätzen zu können. 

Besonders schön war für mich natürlich - natürlich - dass Nico hier wieder auftaucht. Ich weiß nicht, ob das nur mir so geht, aber Nico ist wahrscheinlich wirklich mein Lieblingscharakter! Er ist so interessant, weil er sich nicht einfach einordnen lässt und offensichtlich von beiden Camps weiß. Man weiß nie hundertprozentig, ob er auf der guten oder schlechten Seite ist oder sein eigenes Ding durchzieht. Obwohl ich mir sicher bin, dass Nico einer der Guten ist - er sollte meiner Meinung auf jeden Fall einer der Sieben sein! 
Trotz dass ich Percy und sogar Nico wieder hatte ist mir aber auch aufgefallen, wie sehr ich Leo und sogar Piper und Jason vermisste habe. Ich schätze mal, das ist ein gutes Zeichen. 

Diese Bücher, sie sind einfach so gut! man lernt so viel über griechische und römische Mythologie und deren Unterschieden. Ich mochte auch besonders gerne, dass Rick Riordan es sich nicht so einfach macht und zweimal die gleiche Geschichte erzählt, das hatte ich nämlich innerlich befürchtet. Aber alles an 'The Son of Neptune' ist anders als 'The Lost Hero' und dadurch genauso spannend und noch witziger (weil...Percy!).
'The Son of Neptune' steht seinem Vorgänger in nichts nach und ist genauso spannend, 'lehrreich' und unterhaltsam wie 'The Lost Hero'. Es gibt kaum etwas, was ich an diesem Buch auszusetzen hätte und ich freue mich schon so sehr darauf zu sehen, wie alle sieben Halbgötter miteinander umgehen und nach Rom reisen werden.
Wenn ihr die Reihe noch nicht gelesen habt, dann tut es, denn ihr verpasst wirklich ganz großartige und witzige Bücher!

Sonntag, 22. Dezember 2013

Rezension: The Lost Hero

Titel:
The Lost Hero (The Heroes of Olympus #1)

Autor:
Rick Riordan

Verlag:
Disne Hyperion

Seitenzahl:
557

Preis:
14,50€

 
Jason has a problem. He doesn’t remember anything before waking up in a bus full of kids on a field trip. Apparently he has a girlfriend named Piper and a best friend named Leo. They’re all students at a boarding school for “bad kids.” What did Jason do to end up here? And where is here, exactly?

Piper has a secret. Her father has been missing for three days, ever since she had that terrifying nightmare. Piper doesn’t understand her dream, or why her boyfriend suddenly doesn’t recognize her. When a freak storm hits, unleashing strange creatures and whisking her, Jason, and Leo away to someplace called Camp Half-Blood, she has a feeling she’s going to find out.

Leo has a way with tools. When he sees his cabin at Camp Half-Blood, filled with power tools and machine parts, he feels right at home. But there’s weird stuff, too—like the curse everyone keeps talking about. Weirdest of all, his bunkmates insist that each of them—including Leo—is related to a god.
"The Lost Hero" musste einfach gelesen werden, nachdem ich so begeistert vom letzten Percy Jackson Teil war. Einerseits bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, andererseits wünschte ich, ich hätte es nicht getan, denn wo soll ich jetzt Teil zwei herbekommen?
Percy Jackson ist ja wirklich ein gute Reihe, die ich auch sehr mag, aber "The Heroes of Olympus"? Ich denke, das wird eindeutig noch mal eine Nummer größer! (Im wahrsten Sinne des Wortes, denn alleine der erste Teil hat ja schon doppelt so viele Seiten wie zwei PJO Bücher. Naja nicht ganz, aber fast.)

Im Allgemeinen merkt man schon deutlich, dass das hier eine Jugendbuch-Reihe ist und so gern ich auch mal Middle Grade lese, Jugendbücher sind das, was mir in der Regel am meisten Spaß macht und wo ich mich auch am wohlsten fühle. Daher ist es wahrscheinlich gar keine große Überraschung, dass mir The Lost Hero nochmal ein Stückchen mehr gefallen hat. 

Ein kleiner Schock ist zu Beginn sicherlich, dass Percy verschwunden ist. Überhaupt scheinen am Anfang alle bisher bekannten Charaktere nicht da zu sein, dafür werden drei neue eingeführt: Jason, Piper und Leo. 
Ich denke, dass Jason in diesem Buch sozusagen den 'Percy-Ersatz' darstellen sollte, weil auch er mehr oder weniger der 'Anführer' ist. Leider ist Jason eben nicht Percy und kann ihn auch nicht ersetzten, um ehrlich zu sein mochte ich Jason am wenigsten von allen dreien. Dass Jason seine Erinnerungen verloren hat, macht es natürlich auch nicht unbedingt besser.
Aber ich finde vor allem, dass man Percy und Jason nicht zu sehr vergleichen sollte, immerhin sind es verschiedene Personen.
Mit Piper brauchte ich ein bisschen Zeit. Manchmal mochte ich sie, manchmal hat sie mich nur genervt, aber spätestens am Ende ist sie mir wirklich  ans Herz gewachsen. Ich möchte nicht sagen, wessen Tochter sie ist, weil das schon als Spoiler durchgehen könnte, aber es ist keiner der bekannten Götter. Und das fand ich so cool, weil man dadurch einen ganz neuen Blick auf die anderen Götter bekommt und so mehr über sie erfährt. 
Das gleiche ist auch bei Leo der Fall und weil man aus allen drei Perspektiven liest, lernt man so viel Neues über die Götter des Olymps. 
Leo ist übrigens auch mein neuer Lieblingscharakter! Vom ersten Augenblick an mochte ich ihn, weil er so witzig und toll und einfach unterhaltsam ist. Und die 'Gabe' die er hat ist sehr außergewöhnlich und ziemlich cool. Ich hatte das Gefühl, dass er Jason und Piper und sich selbst zwar oft in ungünstige Situationen bringt, sie aber dann aber auch immer wieder daraus rettet. Leo also...ist für mich der wirkliche 'Hero'.

The Lost Hero hat all den Charme den Percy Jackson schon hat - den Humor, den Schreibstil, die Aktion - ist aber noch viel besser und detaillierter. 
Die Spannung reißt quasi nie ab und durch Leo ist das Ganze wirklich witzig (wenn Leo und Percy erst aufeinander treffen, das wird mit Sicherheit unschlagbar!). Dann ist es aber zusätzlich noch ein bisschen erwachsener, weil die Charaktere Teenager sind. 
Ein bisschen gewöhnungsbedürftig war, dass man bis zum Ende eigentlich keine Ahnung hat, was so im Hintergrund passiert, wer der wirkliche Feind ist, gegen den Jason, Piper und Leo kämpfen. Man weiß, dass es etwas mit Hera und Riesen zu tun haben muss, aber so Percy ist oder was Jasons Vergangenheit ist...das wird nicht wirklich verraten.
Ich mag so ein Rätselraten aber eigentlich ganz gerne.
The Lost Hero hat mir super gut gefallen und ich würde am liebsten sofort Teil zwei in den Händen halten und lesen. Im Vergleich zu PJO hat sich Rick Riordan hier noch einmal gesteigert und schafft es, mich über 550 Seiten lang zu unterhalten. Diese Reihe wird definitiv eine meiner neuen Favoriten und ich kann es nur jedem empfehlen, der auch schon Percy Jackson mochte.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Booktalk #5 - Percy Jackson Edition


Da eigentlich alle Percy-Jackson-Bücher gut sind, hab ich mir überlegt zu den beiden letzten Teilen der Reihe nur kurz meine Meinung zu sagen. The Battle of The Labyrinth und The Last Olympian haben mir von der ganzen Reihe am besten gefallen und ich kann die Bücher nur jedem ans Herz legen!


The Battle of The Labyrinth - Rick Riordan

Der vierte Teil der Percy Jackson Reihe ist bis jetzt mein Lieblingsbuch. Ich weiß nicht mal genau, warum - vielleicht liegt es daran, dass die Charaktere jetzt ein bisschen älter sind oder daran, dass die ganzen Geschichten, die in Teil 1-3 vorkommen, hier zusammenfließen. Auf jeden Fall, mag ich The Battle of the Labrinth am liebsten.
Man muss ehrlich gesagt nicht viel dazu erzählen: Rick Riordan schreibt wunderbar und unterhaltsam, Percy ist so witzig wie nie zuvor (In den vorherigen Büchern war er witzig, aber in dem Buch ist er wirklich richtig witzig! Es gab so viele Stellen, an denen ich laut lachen musste!). Ich mag es, wie ich durch diese Reihe so viel über griechische Mythologie lerne, es gibt hier echt Sachen, die ich noch nie gehört habe und man merkt sie sich vor allem auch!
Was ich auch mochte ist, dass Percy und Annabeth sich ein bisschen näher kommen. Es ist so klar, dass die beiden zusammen kommen müssen und mir bleibt nichts anderes mehr übrig, als darauf zu warten.
Außerdem war die ganze Idee mit dem Labyrinth und Daedalus so interessant und spannend! Man ist in diesem Labyrinth ja nie sicher, das heißt, das Buch kann gar nicht langweilig werden! Und falls doch, dann hätte man ja immer noch Percy, der einen mit seinem Humor unterhält.
Ich hoffe, ich komme bald dazu den letzten Teil zu lesen.


The Last Olympian - Rick Riordan

Okay, vergesst alles, was ich über Battle of the Labyrinth gesagt habe: The Last Olympian ist ab jetzt mein Lieblings-Percy-Jackson-Buch! Ich bin durch dieses Buch regelrecht geflogen und habe es so genossen, wie keines der anderen Bücher der Reihe. Es ist für mich eindeutig das mitreißendste und auch das witzigste. Man wird in diesen Krieg mir Kronos hineingeschmissen und es herrscht die ganze Zeit Action - ich konnte es teilweise wirklich nicht aus der Hand legen. 
Besonders hat mir auch gefallen, wie Percy und Annabeth jetzt zusammengekommen sind. Es ist ja nicht so, dass zwischen den beiden vom ersten Buch an diese Love-Interest-Beziehung war, sondern sich das wirklich langsam und mit der Zeit entwickelt. In The Last Olympian merkt man richtig, wie Percy begreift, wie wichtig im Annabeth ist und dass er sie irgendwie in ihrem Leben braucht. Ich bin so gespannt, wie sie das alles noch in The Heros of Olympus weiter entwickeln wird!
In diesem letzten Teil habe ich das erste Mal voll und ganz diese Sucht gespürt, die Rick Riordan in so vielen hervorruft - ich hab ja auch sofort nach PJO mit The Lost Hero angefangen! 
Hier ist mir auch aufgefallen, wie sehr ich Nico mag. Ich freu mich jedes Mal, wenn er auftaucht und ich hoffe, hoffe, hoffe, dass er ganz oft in der neuen Reihe vorkommt.
Der Schreibstil und ganz wunderbar, wie auch schon in den anderen Büchern, aber die Charaktere werden immer 'nachvollziehbar', weil man auch so gut miterlebt, wie sie älter werden und mit jedem Buch etwas dazu lernen. 
Ich kann diese ganze Reihe wirklich nur weiter empfehlen! 


Sonntag, 24. November 2013

Rezension: Never Fade

Titel:
Never Fade (The Darkest Minds #2)

Autor:
Alexandra Bracken

Verlag:
Hyperion

Seitenzahl:
512

Preis:
11,14€


Ruby never asked for the abilities that almost cost her her life. Now she must call upon them on a daily basis, leading dangerous missions to bring down a corrupt government and breaking into the minds of her enemies. Other kids in the Children’s League call Ruby “Leader”, but she knows what she really is: a monster.

When Ruby is entrusted with an explosive secret, she must embark on her most dangerous mission yet: leaving the Children’s League behind. Crucial information about the disease that killed most of America’s children—and turned Ruby and the others who lived into feared and hated outcasts—has survived every attempt to destroy it. But the truth is only saved in one place: a flashdrive in the hands of Liam Stewart, the boy Ruby once believed was her future—and who now wouldn’t recognize her.

As Ruby sets out across a desperate, lawless country to find Liam—and answers about the catastrophe that has ripped both her life and America apart—she is torn between old friends and the promise she made to serve the League. Ruby will do anything to protect the people she loves. But what if winning the war means losing herself?
Dieses Cover sieht so hübsch aus! Ich hab mich lange Zeit gefragt, was es bedeuten könnte und wo der Zusammenhang zur Handlung liegt, aber es gibt einen. Aber auch so, finde ich die Aufmachung der ganzen Reihe einfach ziemlich gut. Bei dem Titel weiß ich noch nicht so recht. Ich hab eine Theorie, dass es vielleicht mit Liam zusammenhängt, aber da  bin ich mir noch nicht so sicher. Ich kann mir allerding noch nicht vorstellen, wie der letzte Teil heißen wird, der dann den Satz beendet.
Wie ich mich darauf gefreut habe, dieses Buch zu lesen! Wie glücklich ich war, dass ich 'The Darkest Minds' erst kurz vorher gelesen habe und nicht ca. ein Jahr auf 'Never Fade', den großartigen zweiten Teil, warten musste! 
Ich kann euch sagen, diese Reihe ist eine meiner neuen Geheim(oder nicht mehr ganz so geheim, weil es schon relativ viele Leute kennen)tipps!

Nachdem mich das Ende von 'The Darkest Minds' emotional in Stücke gebrochen und mich, womit ich nicht gerechnet hätte, zu Tränen gerührt hat, befindet sich Ruby jetzt ohne Chubs, ohne Liam und ohne Zu. Sie ist jetzt Teil der Children's League und lernt mit ihren Kräften umzugehen. Was mir dabei besonders gefällt ist, dass sie nicht nur lernt ihre Orange-Kräften zu kontrollieren, sondern sie auch einsetzt! Ruby wird sehr viel 'mutiger' wenn es darum geht und treibt es vielleicht auch in einigen Szenen zu weit. Das Gute dabei ist, dass sie daraus lernt und sich nicht zu sehr davon einschüchtern lässt. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich damit abgefunden hat und das Beste versucht aus ihrer Sitaution zu machen - aber eben nicht in Selbstmitleid versinkt oder ihre Kräfte komplett zurück steckt. 
Ich liebe es, dass Alexandra Bracken es schafft, so viel Entwicklung in die Charaktere zu bringen. Und zwar in jeden! Es ist ja nicht nur Ruby, die Dinge erlebt, es gibt auch noch Nebencharaktere, die von beistmmten Ereignissen natürlich nicht unberührt bleiben. 

Manchmal lese ich Bücher, bei denen ich die Charaktere zwar mag, aber nicht wirklich eine starke Bindung oder so zu ihnen aufbaue. bei dieser Reihe ist das eindeutig nicht so. Ich empfinde für jede Person, die hier vorkommt relativ stark und wenn es eine Person ist, die ich nicht leiden kann, dann mag ich sie aus ganzem Herzen nicht. 
Vida, Jude und Nico sind drei neue Charaktere, die man in der Children's League kennenlernt und ich mag  sie echt gerne! Ich könnte nicht mal sagen, wen ich am liebsten habe. 
Vida ist zu Beginn sehr zickig und man hat den Eindruck, sie hasst Ruby regelrecht. Doch im Verlauf des Buches, scheint es als würden beide Freunden werden und diese Vida-Ruby-Momente waren definitiv Highlight für mich. 
Jude...er ist so fantastisch! Man merkt ihm richtig an, dass er noch ein Kind ist und nicht reif genug um auf Missionen zu gehen und Häuser in die Luft zu sprengen. Ich hab mich beinahe verantwortlich fur ihn gefühlt, weil er sich für mich wie so ein kleiner Bruder angefüht hat.
Nico ist Green, Jude Yellow, Vida Blue, Ruby wie schon bekannt Orange und dann lernt man sogar mal Reds kennen, was ich sehr interessant fand. In 'The Darkest Minds' weiß man nur, dass es solche mal gab und dass ihre Fähigkeit was mit Feuer zu tun hat, aber den ein oder anderen Red mal in Action zu sehen war ziemlich cool.

Natürlich gibt es aber auch noch Chubs und Liam, ich muss sicherlich nicht betonen, wie gerne ich die beiden habe!
Auf Chubs stößt Ruby relativ früh und es war so herrlich, zu sehen wie sich die beiden wieder treffen und alles. Ihre Freundschaft hat sich zu si etwas festen entwickelt - an den beiden sieht man mal wieder, dass es nicht immer eine Liebesgeschichte braucht um ein Buch anziehend zu machen. 
Liam habe ich schon ein bisschen vermisst, weil er erst spät auf Chubs, Ruby, Vida und Jude trifft, aber ich mochte es sehr, dass Ruby sich nicht die ganze Zeit nach ihm sehnt. Sie behält trotzdem ihren Kopf und konzentriert sich auf das wichtige. Die kleinen Momente, in denen sie Liam doch vermisst, haben es dadurch fast noch schöner gemacht.

An dem Punkt wäre auch meine einzige Kritik, die ich an 'Never Fade' habe. Die Art und Weise wie Liam und Ruby miteinander umgehen, war wunderbar, driftet manchmal aber leider auch ein bisschen ins Kitschige ab. Allerdings kann man das nur verstehen, wenn man das Buch auch gelesen hat...und ich verzeihe es den beiden auch. 

Ach ja, 'Never Fade' ist ein einziges Auf und Ab der Gefühle. Das Buch ist quasi die ganze Zeit spannend, und ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen. Dann gibt es noch so viele Charaktere, die ich aus ganzem Herzen hassen kann wie Clancy, Rob und Knox und Ruby scheint von einem Bösewicht in den nächsten zu rennen. 
Es ist wieder so, dass man sich einige Sachen selbst erschließen muss, bei Alexandra Bracken steht  viel zwischen den Zeilen, aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat ist das auch gar nicht schlimm. Einmal mitzudenken, hat ja auch was. Ich mag ihren Schreibstil extrem gerne, auch wenn ich nicht genau weiß wie ich ihn beschrieben soll. Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass ich ihn wiedererkennen würde, weil er so...intensiv ist. Mir fällt leider kein besseres Wort ein.

'Never Fade' steht 'The Darkest Minds' in nichts nach. Im Gegenteil, es ist vielleicht sogar besser. Es ist spannend, es gibt tolle Charaktere und eine Geschichte, in der man sich verlieren kann. Ich mag es sehr, dass hier das Augenmerk nicht nur auf einer schönen Leibesgeschichte liegt, sondern man besonders die Freundschaften hervorhebt. Es gibt so viele Personen zum Lieben und zum Hassen, aber keine einzige ist einem egal. Und genauso gibt es Momente zum Lachen und zum Weinen und beides habe ich in diesem Buch getan.
Ich kann diese Reihe nur stark empfehlen!


Donnerstag, 7. November 2013

Rezension: The Darkest Minds

Titel:
The Darkest Minds

Autor:
Alexandra Bracken

Verlag:
Hyperion

Seitenzahl:
488

Preis:
12,80€
When Ruby woke up on her tenth birthday, something about her had changed. Something alarming enough to make her parents lock her in the garage and call the police. Something that gets her sent to Thurmond, a brutal government "rehabilitation camp." She might have survived the mysterious disease that's killed most of America's children, but she and the others have emerged with something far worse: frightening abilities they cannot control.

Now sixteen, Ruby is one of the dangerous ones.

When the truth comes out, Ruby barely escapes Thurmond with her life. Now she's on the run, desperate to find the one safe haven left for kids like her-East River. She joins a group of kids who escaped their own camp. Liam, their brave leader, is falling hard for Ruby. But no matter how much she aches for him, Ruby can't risk getting close. Not after what happened to her parents.

When they arrive at East River, nothing is as it seems, least of all its mysterious leader. But there are other forces at work, people who will stop at nothing to use Ruby in their fight against the government. Ruby will be faced with a terrible choice, one that may mean giving up her only chance at a life worth living.

"Jesus," Liam said, "that was like hearing a cat go through a blender while being electrocuted."
"You really didn't have White Noise? Calm Control?" I demanded, surprised by the anger licking at my heart. What camp had these kids been in? Candy Land?
~page 164

Time to carpe the hell out of this diem.
~page 316

You talk about us all being equals, like we're one big happy rainbow of peace and all that bullshit, but you never once believed that yourself, did you?
~page 432

The darkest minds tend to hide the most unlikely faces.
~page 456
Ich mag diese Aufmachung so gerne! Es ist so düster und mysteriös und passt damit perfekt zum Inhalt des Buches! Das Psi-Symbol spielt mehrmals eine Rolle und sieht auf dem dunkeln Hintergrund toll aus. 
Auch der Titel ist passend und ich finde es interessant, dass diese Reihe am Ende einen Satz ergeben soll (wie bei der 'Nach dem Sommer'-Reihe, nur ohne den komischen Titel in der Mitte!).
Ich weiß nicht, was ich von diesem Buch erwartet habe, aber das war es bestimmt nicht. Eigentlich bin ich sowieso mit relativ wenigen inhaltlichen Erwartungen an das Buch gegangen, denn bis auf dass es um Kinder mit besonderen Fähingkeiten geht und es absolut großartig sein sollte wusste ich nichts über 'The Darkest Minds'.

Ich finde, hier ist es ein bisschen so, als würde man ins kalte Wasser geschmissen werden. Zu Beginn hat man keine Ahnung, as überhaupt vor sich geht, was all die Tode und Fähingkeiten für Zusammenhänge haben. Was es mit den Camps auf sich hat. Ich hatte das Gefühl, auch von der Erzähleise, waren die ersten Seiten sehr verwirrend und beinahe chaotisch. Es gab immer wieder Zeitsprünge oder zumindest Uneindeutigkeiten, wann eine Szene spielt. Mich hat das alles ein bisschen abgeschreckt und ich wollte fast gar nicht weiter lesen. 
Dieser geistige Nebel, der bei mir entstanden ist, passt allerdings perfekt zum Buch, denn auch Ruby weiß nicht wirklich, was mit ihr passiert und was dahinter steckt. Vieles steht zwischen den Zeilen und man muss es sich selbst erschließen. Ich fand es wunderbar, dass sich die Geschehnisse aber erst im Handlungsverlauf für mich geklärt haben, denn so läuft es parallel zu Ruby ab und ich konnte mich sehr gut in ihre Lage hineinversetzten.

Ruby kommt also als sie 10 Jahre alt wird in eines dieser Camps (die mich übrigens sehr an Konzentrationslager erinnern), in denen Kinder mit diesen besonderen Fähigkeit festgehalten werden, weil die Regierung Angst vor ihnen hat. 
Rubys Charakter entwickelt sich  im Laufe der Handlung so extrem, dass man manchmal vergisst, wie sie am Anfnag war. Bevor sie aus ihrem Camp fliehen kann hat sie ein Jahr komplett nicht geredet und hatte große Probleme, für sich selbst einzustehen. Am Ende allerdings wird zu dieser offenen, mutigen Personen, die für ihre Freunde fast alles tun würde. 
Es ist so schön zu beobachten, wie Ruby Beziehungen zu anderen Menschen aufbaut und zu einem völlig andere Person wird.

Neben Ruby gibt es dann eigentlich nur vier erwähnenswerte Menschen, nämlich Chubs, Zu, Liam und Clancy. 
Chubs und Zu sind fantastisch! Ich habe die beiden sofort lieb gewonnen und obwohl ich fast sagen würde, ich mag Chubs von den beiden am liebsten, ürde ich Zu damit unrecht tun. Beide sind richtig liebenswürdig und zusammen mit Liam und Ruby ergeben sie ein richtig tolle, unterhaltsame Gruppe. 

In Jugendbüchern kennt man es doch, dass man auf zwei Jungen trifft, die gute Freunde sind und einer von ihnen wir dann der Love Interest der Protagonsitin. Meistens ist diese Person dann eher abweisend, hart und will das Mädchen nicht um sich haben, während der Freund witzig und offen ist. Nun, bei Liam und Chubs ist das genau umgedreht und das liebe ich! Ich finde es toll dass Alexandra Bracken Liam zu dem Netten und Chubs zu dem eher Abweisenden macht. 
Die Beziehnung zwischen Ruby und Liam ist zart und vollkommen fest gleichzeitig. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt ist ziemlich zart, aber diese Freundschaft, das Vertrauen und Glaube ineinander, hält das gesamte Buch über an. Obwohl es für Ruby schwer ist, sich anderen Menschen gegenüber zu öffnen, hat sie genug Vertrauen dafür in Liam.
Dadurch, wirkt das alles so realistisch und authentisch, weil eben nicht von Anfang an dieses Love Interest besteht. Es ist so natürlich.

Clancy widert mich an. Ab seinem ersten Auftritt, war er mir suspekt und es war furchtbar, dass er anscheindend das Vertrauen aller anderer hat, nur meins nicht. Ich wusste auch nicht, ob ich mir vielleicht nur einbilde, dass er böses will oder ob es wirklich so ist. 

Und auch The Darkest Minds hat ein Ende, das mich schocken konnte. Das schlimmste dabei ist, dass ich es mir hätte denken können, aber eben nicht habe. Um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung, wie Alexandra Bracken die Story weiter führen will.
Trotzdem Anfangsschwierigkeiten hat mich 'The Darkest Minds' in seinen Bann gezogen und mich nicht mehr losgelassen. Bis zur letzten Seite haben ich mit den Charakteren mitgefierbert und musste auch die ein oder andere Träne verdrücken. 
Dieses Buch erzählt gervorragend die Geschichte eines jungen Mädchens, was quasi keine Kindheit hatte. Es geht umd Freundschaft und Vertrauen in sich selbst. 
Ich bin beeindruckt, wie spanndend sich diese Mischung aus Dystopie, Fanatsy und Roadtrip gestaltet hat und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, 'Never Fade'.