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Montag, 22. Juli 2013

Rezension: Dark Angels' Summer

Titel:
Dark Angels' Summer - Das Versprechen

Autor:
Kristy Spencer, Tabita Lee Spencer

Verlag:
Arena

Seitenzahl:
475

Preis:
18,99€
 
 
 Es ist der Sommer, in dem Dawna und Indie beide 17 Jahre alt sind - vertraute, verrückte, beunruhigende 33 Tage lang. Gemeinsam mit ihrer Mutter kehren sie zur Oase ihrer Kindheit zurück: Whistling Wing, voll mit Erinnerungen an die geliebte Granny. Aber diese ist seit einem Jahr tot und Whistling Wing hat sich verändert. Nicht jeder hier spielt mit offenen Karten, Freund und Feind lassen sich immer schwerer voneinander unterscheiden und ein Schwarm unheimlicher Vögel sorgt für Unruhe und Angst unter den Einwohnern. Fast ist es zu spät, als Indie und Dawna beginnen, zu verstehen, was geschieht. Und erkennen, welches unglaubliche Opfer sie bringen müssen, um das aufzuhalten, was sich über ihnen zusammenbraut.
Wie weit würdest du gehen, um den Menschen zu retten, der dir am wichtigsten ist? 
 Jaa...nein. Ich mag das Cover nicht besonders sehr. Das liegt einfach daran, dass ich Cover, die sowohl Zeichnungen, als auch Fotos zusammenbringen nicht schön finde. Abgesehen davon ist das Bild von Indie und Dawna ziemlich schrecklich - was sollen die ganzen Haare im Gesicht?!
Der Titel ist, auch wenn mir das nicht so gut gefällt, sehr gut gewählt. Ich habe zwar lange auf den Punkt gewartet, an dem er Sinn ergibt, aber passen tut er eigentlich perfekt. Dieser Untertitel hingegen - WARUM? Erstens weiß ich nicht, wie der Titel mit der Geschichte zusammenhängt und zweitens heißen doch jetzt immer nach den Jahreszeiten! Das ist eine wunderbare Idee, da muss man sich nicht noch pathetische Untertitel an den Haaren herbeiziehen!

Dieses Buch hat mich zweitweise sehr wütend gemacht.
Ich kann mir nicht vorstellen, warum ich 475 Seiten Geduld mit diesem Buch hatte! Vielleicht ist es meine eigene Schuld, weil ich eigentlich weiß, dass ich Engel-Bücher nicht besonders gerne lese, aber das heißt ja nicht, dass ein Buch gleich so schlecht sein muss, oder? An mehreren Stellen habe ich gedacht, dass ich lieber abbrechen sollte, aber ich habe noch nie ein Buch abgebrochen und das hätte sich falsch angefühlt. Und bei knapp 500 Seiten denkt man sich doch auch, dass es nur besser werden kann! Tjaa, ganz falsch gedacht, denn gegen Ende hatte ich nur noch das Gefühl mit jeder Seite aggressiver zu werden. 

Okay, es geht also um Engel.
Allerdings hatte ich gedacht, dass Dawna und Indie diese Engel sein würden und irgendwie damit umgehen müssten. Aber hinter diesen Engeln verbirgt sich etwas anderes und die Idee hat mir ganr nicht mal so schlecht gefallen. Allerdings tauchen diese gefallenen Engel selbst erst ziemlich spät in ihrer endgültigen Form auf, weshalb ich mich auch bis zur Mitte gefragt habe, wann denn jetzt genau mal was spannendes passiert.

Aber kommen wir zu Indie und Dawna, den zwei tollen, mutigen und so verständnisvollen Protagonisten. (Ja, das war Sarkasmus)
Dazu muss ich sagen, dass ich Dawna zwar sehr viel mehr mochte als Indie, aber selbst sie...einfach nicht mein Typ von Charakter war. Und das Schlimmste daran ist, dass es weder ein guter, noch ein sympathischer Charakter war. Dawna gilt als die 'Nette' der beiden Schwestern, als die Vernünftige. Aber Dawna ist eben nicht wirklich vernünftig und ich fand es seltsam, dass man sie dafür verkaufen wollte. Sicher, gegen Indie wirkt sie reizend, aber wie oft hat Dawna in diesem Buch Gras geraucht?

Indie ist die Jüngere und ist 'wilder', wenn man es so ausdrücken will. Ich fand sie aber vor allem nervig. Und sie merkt es nicht einmal, von Charakterentwicklung kann hier keine Rede sein.
Indie findet alles immer nur "scheiße". Alles was ihre Mutter macht und sagt, alles was Shantani macht, die Comtesse, oder wer auch immer! Indie ist so pubertär wie eine 13-jährige und fühlt sich dabei auch noch erwachsen. 
Und dann trifft sie irgendwann diesen Jungen (ich hab das Buch vor einer Woche beendet und erinnere mich schon nicht mehr an seinen Namen...oh doch, er hieß Gabe!...glaub ich) und schon nachdem sie ihn zweimal für vielleicht 10 Minuten gesehen hat überlegt sie, ob sie ihn liebt und was sie nicht alles gemeinsam machen können. Sie stellt sich vor mit ihm Sex zu haben, obwohl sie absolut NICHTS von ihm weiß und er anscheinend auch nicht der Gute in diesem Spiel sein kann. 
Indie ist immer so aggressiv und unsachlich, es hat mich so genervt, dass sie anscheinend nie über irgendetwas nachdenken konnte. 
Mit Indie gibt es diese eine Stelle, die ich gar nicht verstanden habe. Sie sieht Gabe das zweite Mal und wird wieder pseudo-schlagfertig - und dabei denkt sie sich: "Ich muss einfach immer fies werden, wenn ich bei Gabe bin. Wenn ich fies bin, dann fühle ich mich nicht wie ein kleines Mädchen, sondern wie eine erwachsene Frau." (oder so ähnlich) NEIN INDIE! Die ganze Zeit Schimpfwörter zu benutzen macht dich nicht erwachsen, reif und begehrenswert! Es lässt dich wirken wie ein pubertierendes Kind, was nicht weiß wie man spricht. 

Aber das Allerschlimmste für mich an Dark Angels' Summer ist ja nicht mal der Plot und die Charaktere.
Was ich eindeutig am wenigstens am Buch mochte war der Schreibstil. Noch nie ist es mir so gegangen, dass der Schreibstil das Störendste am gesamten Buch war.
Beide Autorinnen schreiben nicht gut. Was wahrscheinlich am auffälligsten ist, sind die ständigen Schimpfwörter und Kraftausdrücken. Es ist immer nur "Kack-dies", "Scheiß-das", alles ist "beschissen" und "dumm". Selbst wenn man so spricht, ist es noch etwas ganz anderes es auch in einem Buch so zu schreiben.
Dann scheinen die Autorinnen auch nicht zu wissen, was Fragezeichen sind. Das klingt gar nicht so schlimm, wurde aber so anstrengend mit der Zeit! Wenn da zum Beispiel steht:
"Was hast du gemacht.",sagte ich. "Wo warst du."
Nein, das sagst du nicht. Das ist eine Frage, du fragst etwas. MIT FRAGEZEICHEN!!!
Außerdem war mir das Buch viel zu wenig und zu schlecht strukturiert. Teilweise wusste ich gar nicht, was grade warum passiert und wie sie wohin gekommen sind.
Achso, darf ich noch einwerfen wie seltsam es ist, die Protagonisten mit genauso zu nenne, wie die Autorinnen mit Nachnamen heißen? Es sind zwar nur Pseudonyme, aber trotzdem. 

Dark Angels' Summer ist ein Buch, was ich unter keinen Umständen empfehlen kann. Es geht einfach nicht. 
Die Protagonisten sind zwei flache Charaktere und von Entwicklung ist weit und breit nichts zu sehen, besonders Indie ging mir tierisch auf die Nerven. 
Neben der fehlenden Spannung und emotionalen Tiefe enttäuscht aber vor allem der Schreibstil, der voll von Schimpfwörtern ist. Außerdem fehlt es an Verbildlichungen, den oft hatte ich überhaupt kein Bild im Kopf.



Freitag, 5. April 2013

Rezension: Der Tag der zuckersüßen Rache

Deutsche Aufmachung
Original (Australisches Cover)

Titel:
Der Tag der zuckersüßen Rache
(Finding Cassie Crazy)

Autor:
Jaclyn Moriarty

Verlag:
Arena

Seitenzahl:
365

Preis:
12,95€




Briefe schreiben? Im Zeitalter von E-Mail und SMS? Em, Lydia und Cassie wehren sich zunächst mit Händen und Füßen gegen das unsägliche Schulprojekt. Doch schnell stellt sich heraus, dass die wilden Jungs der Brookfield High jede Zeile wert sind. Oder etwa doch nicht? Was kann man tun, wenn der Traumtyp zum Alptraum wird? Zuckersüße Rache nehmen natürlich!



Letzte Nacht habe ich deinen Namen in den Sternen gesehen.
Es ist mitten in der Nacht, 
Und ich kann nicht schlafen, 
Träume ständig nur meine Trompetenträume,
Und ich stehe auf,
Und öffne die Vörhänge
Und schaue hinaus in eine Nacht voller Sterne
Und weißt du, was ich sah?
Deinen Namen.
Es war, als hätten sich die Sterne zusammengetan
Und deinen Name für mich in den Himmel geschrieben.
Wie ein Zeichen.
-Seite 362


Es gibt tausende Ausgaben für das englische Buch, aber so viel ich weiß, ist diese hier die australische und damit die Originalausgabe. Ich denke, neben dem deutschen Buch, habe ich dies UK-Ausgabe, die genauso aussieht wie die deutsche, nur einen organgenen Hintergrund hat.
Diese Erdebeere ist nichtssagend, aber ich mag es auch irgendwie. Das Original passt besser, obwohl es schon ziemlich alt aussieht (aber das Buch gibt es auch schon 10 Jahre...). 
Seltsamer weise mag ich dafür den deutschen Titel mehr, denn er geht nicht auf eine bestimmte Person ein, sondern ist ein bisschen allgemeiner. Ich mag an dem Buch nämlich besonders, dass es keine bestimmte Hauptperson gibt, sondern gleich 6 und deshalb sollte der Titel auch neutraler sein. 
Der Titel der amerikanischen Variante ist allerdings am besten, denke ich 'A Year of Secret Assignments' ist nahezu perfekt.


Warum man dieses Buch lieben muss, wenn man es liest? Es gibt so viele Gründe!

Das außergewöhnlichste an 'Der Tag der zuckersüßen Rache' ist wohl, dass man nur Briefe liest. Ohne Ausnahme besteht dieses Buch aus Briefen, Tagebucheinträgen, Notizen und so weiter. Nichts, keine Handlung, kein Dialog, wird direkt erzählt. man bekommt alles nur durch die Briefe von Em, Cass, Lyd, Seb, Charlie und Matthew mit.
Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob dadurch wirklich der Inhalt als Ganzes übermittelt werden kann, aber es klappt erstaunlich gut.
Ich bin eine wahnsinnig neugierige Person und der Reiz, ein komplettes Buch nur aus fremden Briefen zu lesen, ist enorm. Auch, wenn alles nur fiktiv ist.

Die Charaktere im Buch sind großartig. Jeder Einzelne hat seine Eigenarten und Besonderheiten und niemand wirkt in irgendeiner Weise gestellt. Jede Person im Buch könnte mir genauso über den Weg laufen und diese lebensnahe Art hat mir sehr gut gefallen. Sie sind ganz normale Jugendliche, kommen aber nicht so rüber, wie gewollt jugendlich.
Außerdem gibt es so viele Charaktere, dass man einfach wenigsten einen mögen muss! Es geht gar nicht anders. Ich mag allerdings jeden einzelnen von ihnen :)

So ähnlich verhält es sich auch mit dem Schreibstil. Jaclyn Moriarty schreibt nicht nur wunderschön, flüssig und mitreißend, sondern auch normal. Wenn ich die Briefe lese, dann sprechen die Charaktere so, wie Jugendliche in der zehnten Klasse eben sprechen - Aber es hat nicht die Wirkung als hätte die Autorin unbedingt Jugendsprache imitieren wollen.
Alles in diesem Buch kommt ganz natürlich und ganz und gar nicht gezwungen. Man fängt an zu lesen und ist plötzlich am Ende; es stellt sich ein Problem und auf wundersame Weise ist es dann nicht mehr da...ohne wirklich zu wissen, wie es dazu kommt. Ich weiß nicht, ob es so formuliert genauso positiv klingt, wie ich es will. Es ist nur so, dass am Schluss alles zusammen kommt ohne dass man das Gefühl hat, das wäre die Intention von Jaclyn Moriarty gewesen.

Em & Charlie und Lydia & Seb sind die beiden ersten 'Paare', die einander Briefe schreiben sollen.
In beiden Fällen entwickelt sich eine kleine Art Liebesgeschichte, aber das ist eigentlich nur ein 'Nebeneffekt' ihrer Beziehungen.
Was ich schön fand war, dass zwar beide irgendwo zusammen kommen, aber ihre Geschichten überhaupt nicht die gleichen sind.
Beide sind sehr individuell und beide wirklich schön.
So will Emily Charlie dabei helfen, sich richtig vor einem Mädchen zu verhalten, weil er auf ein ganz bestimmtes steht. Dabei stellen sie aber fest, dass sie sich vielleicht auch ein bisschen zueinander hingezogen fühlen.
Seb und Lydia haben diese Geheimaufträge und die Art und Weise wie die beiden miteinander umgehen ist herzerwärmend. Besonders mochte ich, dass Seb immer offensichtlicher mit Lydia flirtet (auf eine sehr angenehme Art), Lyd sich davon aber nicht im Ansatz beeindrucken lässt und es größtenteils ignoriert.
Man fiebert so mit, mit allen Vieren!

Cassies Fall ist ein wenig komplizierter, denn es spielen einige Dinge mit rein, die jetzt spoilern würden. Auf jeden Fall sie wahnsinnig nett und vielleicht auch ein bisschen verrückt. Aber ich mag sie.

Was ich so mag ist, dass es wirklich nicht nur um irgendeine jugendliche Liebesgeschichte geht. Es geht auch um Liebe und Beziehungen, aber vorallem um Freundschaft und Vertrauen. Wie viel ich meinen Freunden anvertraue, wie viel ich Fremden anvertraue. Es geht darum Vertrauen zu gewinnen und wieder zu verlieren.
Es geht um's Briefe schreiben und vielleicht auch um die 'Macht', die die Anonymität ausmacht. Wieweit man sicher verändert und verändern kann, wenn man anonym bleiben kann.


Handlung: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Spannung: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Humor: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥ (4/5)


"Der Tag der zuckersüßen Rache" ist nicht einfach nur eine Buchempfehlung, die ich euch gebe - Es ist ein absolutes Must-Read! Die Charaktere sind durchweg sympathisch und lebensnah, der Schreibstil ist fesselnd und die Story originell und von vorne bis hinten mitreißend.
Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen, wieder und wieder und wieder...
Ich hoffe, dass ganz viele von euch dieses Buch jetzt genauer ins Auge fassen werden, denn ich verpreche euch, dass ihr es nicht bereuen werdet, dieses Buch gelesen zu haben!








Sonntag, 30. Dezember 2012

Rezension: Tage wie diese

Deutsche Aufmachung
Original

Titel:
Tage wie diese

Autor:
John Gree, Maureen Johnson, Lauren Myracle

Verlag:
Arena

Seitenzahl:
400

Preis:
15,99€





Klappentext:


Jubilee hat den perfekten Freund. Sie ahnt nicht, dass sie ihn in dieser Nacht verlieren wird - weil sie sich Hals über Kopf in einen Fremden verliebt. 
Manchmal vergisst Tobin völlig, dass der Herzog eigentlich ein Mädchen ist. Bis zu jenem magischen Moment im Schnee. 
Addie würde alles dafür geben, wenn Jeb ihr verzeihen könnte. Dabei ist er ihr längst viel näher als sie denkt.




Cover und Titel:


Kurz und knapp, ich mag beide sehr gerne. Das Original hat die schöneren Farben, dafür ist das Motiv auf dem deutschen Cover besser gewählt. Besonders, weil diese Szene auch im Buch vorkommt, allerdings ist die Farbwahl ein bisschen merkwürdig.
Beim Titel kann ich mich nicht entscheiden, denn die sind beide wundervoll! "Let ist snow" bezieht sich auf den Schneesturm und "Tage wie diese" eher darauf, dass Weihnachten ist. Beides passt wirklich toll zum Buch!




Meine Meinung:


 Wie man in dem Klappentext vielleicht schon sieht geht es in dem Buch um drei verschiedene Geschichten. Drei Geschichten von drei verschiedenen Autoren. Drei Geschichten die zu Weihnachten spielen.


In der ersten Geschichte geht es um Jubilee und Stuart. Die beiden sind einfach das absolut tollste Paar was es gibt und diese erste Geschichte ist auch meine liebste im Buch. Ich habe vorher noch nie etwas von Maureen Johnson gelesen, weiß aber, dass sie eine gute Freundin von Cassandra Clare ist. Also war ich schon neugierig, wie der Schreibstil ist und wie gut ich mit ihrer Art zurechtkomme.
Ich muss sagen, ihr Schreibstil ist fast schon so grandios wie der von Cassadra Clare. Er ist sehr humorvoll und bringt einen dazu, die Seiten förmlich zu verschlingen.
Besonders aber Stuart und Jubilee zusammen machen diesen Teil des Buches so gelungen. Die beiden sind ein authentisches und realistisches Paar und wie sie zusammen kommen ist zwar richtig romantisch und irgendwie auch niedlich, aber kein bisschen kitschig oder nicht nachzuvollziehen. Die beiden haben mehr oder weniger die selben Probleme in ihren früheren Beziehungen gehabt und dadurch verstehe sie sich selbst auch sehr gut.
 Außerdem ist besonders Jubilee, aus deren Perspektive hier geschrieben ist, in ihren Handlungen und Gedanken so nachvollziehbar. Wie sie von Noah, ihrem Freund, behandelt wird ist richtig schlimm und obwohl man denkt, dass sie das merken müsste, versteht man auch, dass sie es nicht tut. Wenn man mit jemandem so beliebten zusammen ist und ihn denkt zu lieben, dann übersieht man mit der Zeit einfach die Fehler der Person, auch, wenn sie gegen einen selbst gerichtet sind. Und genau das zeigt Stuart ihr, denn das gleiche hat er in ähnlicher Form ja auch erlebt.

In der zweiten Geschichte geht es um Tobin und den Herzog (Angie), die beste Freunde sind, aber plötzlich Gefühle füreinander entwickeln.
Schon an den Namen erkennt man, dass diese Kurzgeschichte von John Green geschrieben wurde. Deshalb muss ich wahrscheinlich nicht viel zum Schreibstil sagen; er ist grandios wie immer.
Was mir hier gut gefällt ist, dass es eine komplett andere Geschichte ist als im ersten Teil. Ich hatte bei dem Buch ein bisschen Angst, dass es einfach drei Geschichten sind, die mehr oder weniger immer das gleiche beinhalten. Hier geht es aber darum, wie aus Freundschaft liebe wird und wie man damit umgeht; das fand dich persönlich sehr schön.
Obwohl hier aus Tobins Sicht erzählt wird, fand ich es sehr verständlich, wie sich Angie manchmal fühlt, wenn man immer so behandelt wird als wäre man eigentlich kein Mädchen. Und ich verstehe auch, warum sie dann ein bisschen an sich selbst zweifelt, was sie in der Hinsicht vielleicht 'falsch' macht,
Leider muss ich trotzdem sagen, dass dieser Teil des Buches der für mich schwächste war, denn die meiste Zeit laufen JP, Tobin und der Herzog durch den Schnee und ich fand das manchmal ein bisschen langatmig.

Die letzte Geschichte handelt von Addie und Jeb.
Addie hat Jeb mehr oder weniger betrogen. Am Anfang habe ich gedacht, dass sie mir dadurch total unsympathisch erscheine würde, aber das war überhaupt nicht der Fall! Sie hat einen Fehler gemacht, aber das weiß sie und sie bereut es so sehr, dass es dem Leser schon richtig weh tut. Außerdem fand ich es richtig cool, dass sie sich daraufhin die Haare abgeschnitten und pink gefärbt hat.
Hier geht es hauptsächlich um Freundschaft und auch darum einander zu verzeihen und zu vertrauen. Der Hauptpunkt liegt aber wirklich bei der Freundschaft, da Jeb erst in den letzten 5 Seiten auftaucht. Die meiste Zeit verbringt Addie mit Tegan und Dorrie. Besonders Tegan ist einfach herrlich, mit ihrer Liebe zu Schweinen!
Die beiden werfen Addie vor, dass sie sehr egozentrisch und selbstbezogen ist und irgendwie, wenn man darüber nachdenkt, ist sie das auch, aber dann eben wieder nicht, Ich weiß nicht, ob ich anders gehandelt hätte und das hat mich darüber nachdenken lassen, wie egoistisch ich selber bin.


Was das Buch auch so schön gemacht hat war, dass alle Geschichten an kleinen Punkten miteinander verbunden sind und man immer wieder Personen entdeckt, wie mach schon kennt. Dass am Ende alle drei Pärchen zusammen bei Starbucks sitzen, glücklich und zufrieden, ist vielleicht ein bisschen unrealistisch, aber das gibt dem Buch einen wunderschönen Abschluss.



 Originalität: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Spannung: ♥♥♥♥ (4/5)
Humor: ♥♥♥ (4/5)
 Tiefgang: ♥♥♥♥ (4/5)




Fazit:


Ein wunderschönes Weihnachtsbuch über die Liebe, aber so kreativ und originell erzählt, dass es überhaupt nicht abgedroschen oder kitschig rüber kommt.
Das Beste ist fast schon, dass man die Geschichten auch alle einzeln und für sich lesen kann, ohne Verständnisprobleme zu haben. Aber auch zusammen sind sie wunderschön zu Weihnachten oder im Winter überhaupt.

♥♥♥♥


Freitag, 26. Oktober 2012

Rezension: Clockwork Prince

Deutsche Ausgabe
Original
Titel:
Chroniken der Schattenjäger - Clockwork Prince
(Original: The Infernal Devices - Clockwork Prince)

Autorin:
Cassandra Clare

Verlag:
Arena

Seitenzahl:
578

Preis:
19,99€






Klappentext: 

 
Tessa hat im viktorianischen London bei den Schattenjägern ein neues und sicheres Zuhause gefunden. Doch da wird die Leiterin des Instituts entlassen - ohne ihren Schutz ist Tessa Freiwild für den grausamen Magister. Zusammen mit den beiden jungen Schattenjägern Will und Jem versucht sie, das Rätsel um den Magister zu lösen und findet heraus, dass er einen sie ganz persönlich betreffenden Rachefeldzug führt. Als dann aber auch noch ein Dämon eine Warnung an Will überbringt, wissen sie, dass sie einen Verräter unter sich haben.




Cover und Titel:


Ich mag das Original wirklich das erste Mal mehr, als das deutsche... Trotzdem finde ich es nicht sooo gut, weil ich finde, dass Jem hier ziemlich blöd aussieht. Viel älter, als er wirklich ist und auch nicht wirklich asiatisch, wenn ihr mich fragt. 
Beim Titel bin ich wie immer beeindruckt, wie gut er gewählt ist. Er passt einfach super gut und manchmal frage ich mich, ob sich Cassandra Clare zuerst einen Titel überlegt und dann ausdenkt, wie man den im Buch gut einbauen könne.




Meine Meinung: 


Ich bin sehr beeindruckt von diesem Buch!
 Zu Beginn hatte ich einige Probleme, reinzukommen, oder überhaupt zu lesen. Aber das liegt nicht daran, dass das Buch schlecht war, oder irgendetwas in diese Richtung. Es ist einfach so, dass ich in den letzten Wochen fast ausschließlich CC Bücher gelesen habe und ich deswegen vielleicht ein wenig verwöhnt von ihrem Schreibstil und ihrer Kreativität war. Unter anderen Umständen hätte ich das Buch wahrscheinlich innerhalb von 2 Tagen verschlungen. 
Wasmir wirklich wirklich sehr gut gefallen hat war diese Dreiecksgeschichte zwischen Tessa,Will und Jem. Ihr kennt mich und wisst, wie sehr ich sowas eigentlich verabscheue, aber dieses Buch hatte wahrscheilich die erste Dreiecksbeziehung die ich nachvollziehbar fand (obwohl ich diese Sache am Ende schon ein wenig überstürzt, wenn auch verständlich, fand)! Es ist einfach so, das Will Tessa wirklich verletzt hat (wenn auch mehr oder weniger aus guten Gründen) und sie eigentlich mit ihm abschließen will, aber unser gute Will ist halt eine einnehmende Person und deshalb fällt es Tessa auch irgendwie schwer. Und Jem ist einfach immer für sie da und ist freundlich und lieb und verständnisvoll. Außerdem fand ich auch nicht, dass diese Liebesgeschichte soo viel Aufmerksamkeit bekommen hat.
Als Will am Ende des Buches mit Tessa redet und ihr alles mit seinem Fluch erklärt, habe ich zwar nicht geweint, aber ich hatte das Gefühl, ich MÜSSTE weinen und irgendwie hatte ich einen Kloß im Hals. Will ist wirklich nicht zu beneiden...
Was das Buch aber zu einem der besten Bücher von Cassandra Clare macht (abgesehen von ihrem Schreibstil, dem herrlichen Humor und der nervenaufreibenden Spannung), ist, dass die Nebencharaktere wirklich wunderbar ausgebaut wurden sind.  Besonders Sophie ist mir in diesem Teil sehr ans Herz gewachsen und ihre Beziehung zu Gideon war einfach nur süß. Auch Henry und Charlotte (besonders Henry) wurden in dem Buch so stark und man bekam ein wirklich gutes Bild von ihnen. 
Auch dass Magnus und Camille wiederaufgetaucht sind, fand ich sehr schön. Dass man Magnus mag ist ja logisch, aber ich bin auch ein riesen Fan von Camille! Und die Szene in der Magnus mit ihr Schluss macht ist einfach nur zum wegschmeißen komisch!
Im Moment bin ich einfach nur gespannt, wie es mit Will, Jem und Tessa weitergehen wird, weil ich mir zu 100% sicher bin, dass sich das noch lange nicht geklärt hat. Ich muss auch sagen, dass ich nicht wirklich weiß, auf welchen 'Seite' ich stehe. Jem und Tessa sind süß, aber ich denke, Will und Tessa sind vielleicht ein bisschen...weiß nicht...
Ich glaube, wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich eher zu Will und Tessa tendieren. Aber dann wäre Jem so traurig und enttäuscht und ich hätte so ein schlechtes Gewissen...


Originalität: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Spannung: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Humor: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥ (4,5/5)




  Fazit:


Ich bin froh, dass im Januar schon Clockwork Princess rauskommt! Vorallem bin ich dann wahrscheinlich wieder von dieser CC Welle runter. 
Dieses Buch ist wirklich wunderbar und zeichnet sich besonders dadurch aus, dass jeder Charakter mit Liebe gestaltet und beschrieben wurde!

♥♥♥♥


Samstag, 20. Oktober 2012

Rezension: Clockwork Angel

Original
Deutsche Aufmachung
Titel:
Chroniken der Schattenjäger - Clockwork Angel
(Original: The Infernal Devices - Clockwork Angel)

Autorin:
Cassandra Clare

Verlag: 
Arena

Seitenzahl:
580

Preis: 
18,99€




Klappentext: 

 
London, 1878. Ein mysteriöser Mörder treibt in den dunklen Straßen der Stadt sein Unwesen. Ungewollt gerät Tessa in den Kampf zwischen Vampiren, Hexenmeistern und anderen übernatürlichen Wesen. Als sie erfährt, dass auch sie eine Schattenweltlerin ist und zudem eine seltene Gabe besitzt, wird sie selbst zur Gejagten. Doch dann findet sie Verbündete, und zwar ausgerechnet im Institut der Schattenjäger. Dort trifft sie auf James, hinter dessen zerbrechlicher Schönheit sich ein tödliches Geheimnis verbirgt, und auf Will, der mit seinen Launen jeden auf Abstand hält - jeden, außer Tessa. Tessa ist völlig hin- und hergerissen, und weiß nicht, wem sie trauen soll. Schließlich sind die Schattenjäger ihre natürlichen Feinde...



Cover und Titel:


Ich mag leider beide nicht so sehr. Irgendwie finde ich die deutschen Cover nicht so schön, wie die von TMI und ein großer Fan von den Original-Covern war ich ja noch nie. Allerdings lässt das langsam nach und ich finde, dass dieses Cover hier, sehr detailliert und liebevoll gestaltet wurde, diese ganzen Zahnräder, die man im Hintergrund sieht und natürlich London (*__*) sind einfach sehr sehr passend für das Buch.
Die Titel sind wie immer toll gewählt und ich bin wirklich froh, dass der Arena Verlag einfach alle Titel aus dem englischen übernimmt. Allerdings passt dieses 'Chroniken der Schattenjäger' nicht ganz, meiner Meinung. 'The Infernal Devices' ist einfach viel perfekter :D




Meine Meinung: 


Was soll ich sagen? Ich liebe dieses Buch!
Zu Beginn und bevor ich angefangen habe zu lesen hatte ich -wie wahrscheinlich jeder andere auch - Angst, dass es einfach ein billiger Abklatsch von TMI wird, aber das war es wirklich nicht. Ich hatte aber auch große Erwartungen an das Buch und von Anfang an schon ein paar Gründe, warum das Buch genauso gut, oder sogar besser als TMI werden könnte:

Es spielt in London
Es spielt in der Vergangenheit
Es ist von Cassandra Clare
ES SPIELT IM VIKTORIANISCHEN LONDON!!

Und ich wurde nicht enttäuscht!
Abgesehen von der Storyline, die einfach bezaubern und originell wie immer ist, sind mir als erstes die Charaktere im Buch aufgefallen!
Tessa als Protagonistin war einfach perfekt. Sie ist viel angenehmer als Clary und einfach viel interessanter! Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren, weil sie so gerne liest und alles im Leben mit irgendwelchen Szenen aus Büchern vergleicht.
Jem ist sanft und lieb und zugänglich. Ich habe befürchtet, dass er so wie Simon werden würde, aber das war er einfach gar nicht. Wie gesagt, es ist kein billiger Abklatsch, sondern etwas komplett neues.
Und Will...bei Will fehlen mir ein bisschen die Worte. Ich bin so wieso nicht so gut darin, Charaktere zu beschreiben, aber bei Will fällt es mir noch schwerer. Von der ersten Seit, vom ersten Satz, habe ich ihn geliebt. Aber ist manchmal so gemein und einfach nur fies. Und der Leser weiß überhaupt nicht warum. Aber dann sieht man ihn wieder im Umgang mit Jem und diese Szene, habe ich GELIEBT. Bei den beiden kommt auch ein bisschen besser zur Geltung, was es beideutet Parabatai zu sein.
Aber wie gesagt, manchmal hatte ich nur das Bedürfnis, Will eine runter zu hauen.
 Und auch die Nebencharaktere sind mit so viel Liebe geschrieben, dass man sie einfach ins Herz schließen musste. Außer vielleicht Jessamine, die einfach nur eine Vorzeigezicke ist, aber selbst sie konnte ich auf irgendeine Art verstehen.
Auch finde ich, dass CA ein wenig mehr Tiefgang hatte, als die Bücher von TMI. Das liegt, denke ich, vorallem daran, dass Jem krank ist. Für Will ist er wie ein Bruder und ich fände es einfach schrecklich, wenn mein Bruder so krank wäre. Was mich auch verrückt gemacht hat war, dass man erst gar nicht weiß, was Jem überhaupt hat.
Und das Buch war wahnsinnig spannend! Das liegt vorallem daran, dass ich irgendwelche Automaten oder Roboter einfach VIEL gruseliger finde, als Menschen. Ich weiß nicht, woran das liegt...Aber die Stelle, wo Jem und Tessa von diesen Typen verfolgt wurden, ist mir fasst das Herz stehengeblieben.

Und auch wenn es im Klappentext anders klingt: Es gibt keine Dreiecksbeziehung. Großer Pluspunkt, nebenbei.
Es gibt ja eigentlich nicht mal eine Beziehung zwischen Tessa und Will und Jem mischt sich in diesem Teil wirklich gar nicht ein, würde ich sagen.


Originalität: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Spannung: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Humor: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥ (4,5/5)




Fazit:


Clockwork Angel ist ein wirklich tolles Buch, das den gleichen Charme besitzt wie TMI, aber doch vollständig unabhängig und neu ist. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der TMI mochte und nicht genug von Cassandra Clare bekommen kann!

♥♥♥♥

Donnerstag, 27. September 2012

Rezension: City of Fallen Angels

Deutsche Ausgabe
Original
Titel:
Chroniken der Unterwelt - City of Fallen Angels
(Original: The Mortal Instruments - City of Fallen Angels)

Autorin:
Cassandra Clare

Verlag:
Arena

Seitenzahl:
573

Preis:
19,99€

Klappentext:


Simon Lewis muss sich noch daran gewöhnen, ein Vampir zu sein. Besonders seit seine beste Freundin Clary kaum noch Zeit für ihn hat. Sie ist zu beschäftigt mit ihrer Ausbildung zur Schattenjägerin und träumt von ihrer großen Liebe. Doch finstere Dinge geschehen. Ist der Krieg, den Simon gewonnen glaubte, noch nicht vorbei?
In dem nervenzerreißenden vierten Band der Chroniken der Unterwelt nimmt uns Cassandra Clare wieder mit in die Welt der Schattenjäger, die im Herzen von New York mit Liebe, Verrat und Rache kämpfen.




Cover und Titel:


Machen wir eskurz und bündig: 
Ich mag die deutschen Cover immer noch mehr, wobei ich das Original auch ganz okay finde. 
Der Tietel passt meiner bescheidenen Meinung leider nicht ganz so gut, wie die der Vorgänger.




Meine Meinung:


Ich hätte nicht gedacht, dass mir dieser Teil NOCH besser als City of Glass gefallen kann. Aber es ist so. 
Das liegt vorallem an zwei Sachen:
1.) Endlich geht der Fokus ein wenig von Jace und Clary weg. Simon ist einfach viel interessanter, als Clary. Ich würde Clary auch nicht als dickköpfig bezeichnen, sondern einfach als naiv. Dashat mich zwar in diesem Teil nicht ganz so sehr gestört, wie noch in CoG, aber auch nur, weil sie halt nicht mehr so oft vorkommt. Außerdem habe ich in diesem Teil das erste mal an meinen Sympathien für Jace gezweifelt. Gerade am Ende versinkt er so sehr in Selbstmitleid...
2.) Alec und Magnus spielen eine viel größere Rolle als vorher!!! Wir wissen alle, wie sehr ich die beiden liebe. 
Am Anfang kamen sie zwar ewig nicht vor, aber dann gab es sogar Abschnitte aus Magnus Sicht und ich musste die ganze Zeit blöd Grinsen. Und die letzten Szene von den beiden - die ist so süß und romantisch und toll und ich hatte Tränen in den Augen!

Außerdem finde ich, dass die Geschichte viel origineller wurde. Die ersten drei Teile waren ja auf irgendeine Art schon stereotypisch, aber dieser Teil war noch viel unvorhersehbarer. 
Auch die neu eingeführten Charaktere habe mir sehr gut gefallen. Jordan war mir wiedererwartend sehr sympathisch und Camille ist und bleibt einfach der Hammer. sie ist so genial!
Überhaupt kann ich es nur sehr befürworten, dass der Böse in diesem Fall mal eine Frau war ;)

 Zu Cassandra Clares Schreibstil muss man eigentlich nichts mehr sagen, aber ich mach es trotzdem: Wie immer einfach hinreißend :)
Ich bewundere diese Frau wirklich sehr für ihre Gabe...

Originalität: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Humor: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥ (4,5/5)




Fazit:


Ich hatte eigentlich nicht gedacht, dass "City of Fallen Angels" noch besser werden kann als "City of Glass", aber es ist geschehen und ich liebe es :)
Ich hoffe wirklich, dass dieses Jahr noch "City of Lost Souls" auf deutsch rauskommt. 

♥♥♥♥♥



Freitag, 21. September 2012

Rezension: City of Glass

Deutsche Ausgabe
Original
Titel:
Chroniken der Unterwelt - City of Glass
(Original: The Mortal Instruments - City of Glass)

Autorin:
Cassandra Clare

Verlag:
Arena

Seitenzahl:
728

Preis:
19,95€

Klappentext:


In Idris sind düstere Zeiten angebrochen. Als Valentin sein tödliches Dämonenheer zusammenruft, gibt es nur eine Chance, um zu überleben: Die Schattenjäger müssen ihren alten Hass überwinden und Seite an Seite mit den Schattenwesen in diesen Kampf ziehen. Um Clary vor der drohenden Gefahr zu schützen, würde Jace alles tun – doch dafür muss er sie erst einmal verraten …



Cover und Titel:


Der Titel könnte nicht passender gewählt worden sein. Ich hatte am Anfang gedacht, es könnte problematisch werden, immer die passenden "City of"s zu finden, aber bis jetzt bin ich mehr als zufrieden. 
Leider muss ich sagen, dass das Cover nicht wirklich passt, weil ja das ganze Buch in Idris spielt. 
Soll das auf dem Original eigentlich Simon oder Alec sein. Alec würde eigentlich am besten passen, aber eine so große Rolle spielt er -leider- gar nicht. Andererseits eine größere als noch in den zwei anderen Teilen...



Meine Meinung:


Wow wow wow wow wow.
Das Wort überwältigend trifft es nicht annähernd. Das erste, was bei diesem Teil natürlich auffällt ist, dass er schonmal viel länger ist, als die anderen beiden. Es war auch wirklich viel mehr Handlung enthalten, ich musste mir manchmal wirklich wieder ins Gedächtnis rufen, was in dem Teil schon alles passiert ist. Die Dicht an Informationen und Handlung ist nämlich auch nicht zu verachten.
Auch ist das Buch viel komplexer und viel besser aufgeteilt. Es kommen oft und viele Persepktivwechsel, was ich besonders bei Jace und Alec toll fand. Clary ist immer noch ein kleines Problem, wobei ich sie in "Ciyt of Glass" eigentlich mochte.
Um erst einmal bei den Charakteren zu bleiben...zu denen habe ich viel zu sagen. Eigentlich wundert mich das ein wenig, weil ja nur sehr wenige neue Charaktere dazu kommen, aber ich habe trotzdem viel zu sagen ;)
Zu erst, Sebastian. Wow, der Typ ist mal genial. Ich hatte schon am Anfang das Gefühl, dass er irgendwas zu verbergen hat, aber ich konnte mir nicht vorstellen, was genau. Was ich ganz witzig fand, war, dass ich ihn mir o vorgestellt habe wie der Sebastian aus "glee". Für die Filme fände ich diesen Schauspieleer auch sehr passend. 
Eine super tolle Entwicklung hat meiner Meinung nach Simon gemacht. Ich mochte ihn in den ersten Bücher nicht, weil es alles so nach Dreiecks-Beziehung und so aussah, aber jetzt wir er mir immer sympathische und ich mag ihn. auch kann ich mich eigentlich nicht entscheiden, ob er lieber mit Isabelle oder Maia zusammenkommen soll. irgendwie passen beide richtig gut zu ihm und beide Paare haben in meinen Augen was. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das noch weiter laufen wird.
auf Isabelle hat in diesem Buch wie ich finde eine positive Entwicklung erlebt. Sie ist sehr viel tiefgründiger geworden, ernster und erwachsener und das mochte ich sehr.
Luke ist in diesem band auch auf jeden Fall zu einem meiner Lieblingscharaktere geworden, auch, weil er mich so an Lupin aus Harry Potter erinnert. Ich sehe übrigens immer noch sehr viele Harry Potter - Parallelen, aber das stört mich nicht sehr ;)
Trotzdem bleiben die einzig wahren Charaktere dieses Buches MAGNUS BANE & ALEC LIGHTWOOD. Die beiden sind und bleiben einfach genial. Ich liebe ihre Beziehung und wie sie miteinander umgehen. Wie geduldig Magnus damit umgeht, dass Alec es sich nicht traut, sich seinen Eltern gegenüber zu outen. Dass der harte Alec auf jemanden wie Magnus steht, der ja wirlich das gegenteil von unauffällig ist. Die "Ich liebe dich" - Szene war total schön und auch sie, in der sie sich küssen. Ach jaa...
"City of Glass" fand ich außerdem noch viel witziger, als die Vorgänger. Die Charaktere haben sich einfach besser ausgebildet und jeder hat seine ganze eigene Art Humor. Magnus ist so unverwechselbar ironisch und Jace' Sarkasmus ist zum wegschmeißen.
Übrigens musste ich dieses Buch auch ab und zu umarmen.
Obwohl ich am Anfang ein wenig schwer reingekommen bin, konnte ich es am Ende nicht mehr aus der Hand legen. es passiert eigentlich die ganze Teil irgendetwas spannedes oder actionreiches und wenn nicht passiert, dass reden die Leute über irgendwas total fesselndes und lüften irgendwelche Geheimnisse.
Außerdem muss ich einfach sagen, dass ich Cassadra Clare total für ihre Kreativität bewundere. Ihre  Gabe, für die aussichtslosesten Situationen Lösunge  zu finden, die auch noch richtig genial und logisch klingen, ist einfach bewundernswert.



Originalität: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Spannung: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Humor: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥ (4,5/5)


Fazit:


Das Ende war mir vielleicht einwenig zu happy, aber ich habe auch gelesen, dass diese drei Teile eigentlich als eine eigenständige Trilogie gedacht waren. Das diese Idee verworfen wurde, finde ich umso besser. Ich freue mich schon riesig auf "City of Fallen Angels" und bin der Meinung, dass dieses hier, das bis jetzt beste Buch der Reihe war.  

♥♥♥♥♥


Samstag, 15. September 2012

Rezension: City of Ashes

Deutsche Ausgabe
Original
Titel:
Chroniken der Unterwelt - City of Ashes
(Original: The Mortal Instruments - City of Ashes)

Autorin:
Cassandra Clare

Verlag:
Arena

Seitenzahl:
480

Preis:
17,99€







Klappentext:

Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal - und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal - und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.




Cover und Titel:

 Auch wenn "City of Ashes" meiner bescheidenen Meinung her nicht so toll passt, wie zum Beispiel "City of Bones", bin ich wirklich froh, dass die Originaltitel einfach übernommen wurden. Bei den Covern bin ich immer noch ein Fan von den deutschen, aber langsam kann ich mich auch mit den amerikanischen anfreunden.




Meine Meinung:


Eigentlich gibt es an diesem Buch nichts auszusetzen, als eine kleine Sachen:
Clary. Und das wars aber auch schon, würde ich sagen. Und Clary ist nicht mal ein großes Problem, manchmal nervt sie mich einfach ein bisschen, weil sie ja doch im Vergleich zu Jace sehr unerfahren im Kämpfen oder überhaupt der Schattenwelt ist, und dann trotzdem der festen Überzeugung ist, sie habe Recht. Ich will gar nicht sagen, dass ich nicht manchmal auch so bin, aber es gab halt Stellen, an denen ich das nicht so mochte.
Das klingt jetzt so, als würde ich Clary nicht mögen, was wie gesagt auch manchmal der Fall ist, aber eigentlich ist das nicht so. Clary ist ein netter Mensch, aber ich mag Dreiecks-Beziehungen nicht und die war halt schon da und...das macht grade keinen Sinn, oder?
Was ich mochte war, dass die Geschichte aus viel mehr Perspektiven erzählt wird, als noch der erste Teil. Besonders wenn es um Alec ging, habe ich mich immer sehr gefreut.
Ich habe eine kleine Schwäche für ihn und Magnus, das muss ich zugeben...Okay, eine kleine Schwäche ist vielleicht ein wenig untertrieben.
Ich habe ein bisschen Angst, dass ich die Bücher nur wegen den beiden lese, aber...naja, ich weiß es nicht genau. Auf jeden Fall sind die beiden mein Anreiz gewesen. Tatsache ist, dass ich Magnus liebe und er und Alec eigentlich meine Lieblingscharaktere sind. Die Anzahl der Stellen in denen es um die beiden geht, war meiner Meinung nach pefekt. Obwohl ich natürlich immermehr von diesen Stellen will ;)
Ich hoffe ja so wie so, dass Cassadra Clare vielleicht noch ein kleines Spin-Off für die beiden schreibt...Ja, das ist eine Traum...aber die beiden sind eben total cool...und süß.
Und ich habe fast jedes Mal, wenn Magnus aufgetaucht ist beinahe, hyperventiliert. Es ist so witzig und ironisch und sympathisch und süß...Ich weiß, es ist krank, sich wegen Buch-Charakteren so zu freuen, aber ich habe dieses Buch umarmt. UMARMT
 Was mir aufgefallen ist, ist, dass es relativ viele Parallelen zu Harry Potter gibt. ich bin mir noch nicht sicher, oder ich das gut, oder schlecht finde, aber bis jetzt hat es mich nicht direkt gestört...


Originalität: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Chraktere: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Spannung: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Humor: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Tiefgnag: ♥♥♥♥ (4/5)




Fazit:


Ein absolut gelungener zweiter Teil, der mich sofort dazu bringt "City of Glass" lesen zu wollen.

♥♥♥♥



Freitag, 31. August 2012

Rezension: City of Bones

Original
Deutsche Ausgabe
Titel:
Chroniken der Unterwelt - City of Bones
(Original: The Mortal Instruments - City of Bones)

Autorin:
Cassandra Clare

Verlag:
Arena

Seitenzahl:
512

Preis:
17,95€



Kurzbeschriebung:

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!



Cover und Titel:


Sind wir mal ehrlich, die amerikanische Ausgabe sieht doch aus, wie irgend so ein Schundroman, oder? Nein, das gefällt mir nicht wirklich.
Ich finde, mit der deutschen Ausgabe hat sich da jemand sehr viel mehr Mühe gemacht, ich finde das Buch so schöne. Einfach nur schön. In echt sieht es noch viel schöner aus. Außerdem sehen die Bücher zusammen dann wirklich aus wie Chroniken. Ach jaa...




Meine Meinung:


Ich bin überrascht, positiv überrascht. Sehr positiv.
Als erstes möchte ich sagen, dass ich dieses Buch schon zweimal angefangen habe und nie richtig reingekommen bin. Ich fand es langweilig und sehr klischeemäßig.
Allerdings habe ich "City of Bones" bei meinem dritten Versuch innerhalb von 1,5 Tagen gelesen. Und das, meine Lieben, will bei mir auch was heißen.
Aber ich konnte es gegen Ende wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Ich war so müde und wollte eigentlich nur noch schlafen, aber ich habe gedacht, naja, das schaffst du jetzt auch noch. Und dann war das Buch zu Ende und ich dachte nur so "WO IST CITY OF ASHES?!". Ich bin wirklich erleichtert, dass mir die Bücher gefallen.
Meine Lieblingscharaktere waren eindeutig Jace und Alec. Jace ist so selbstverliebt und das war teilweise so amüsant. Natürlich ist es nur aufgesetzt, aber an solchen Menschen liebe ich ja einfach, dass sie einfach sagen, was sie denken und sich, was von ihnen erwartet wird.
Und Alec hat für mich halt den Schwulen-Bonus. Ich weiß wirklich nicht, warum es nur so wenig gute Bücher über Homosexuelle gibt. Kein Wunder, dass es immer noch so viele Vorurteile gibt. Ich bin auch wirklich gespannt, wie sich diese Sache mit Magnus (♥) noch entwickelt. Huii, ich freue mich schon so auf City of Ashes!!!
Ab und zu wird im Buch auch aus einer anderen Perspektive geschrieben, um genau zu sein, zwei Mal. Das ist ebenfalls ein großer Pluspunkt. Ich bin im Moment immer froh, wenn Bücher nicht aus mehreren Perspektiven geschrieben sind. Es kann ja ganz gut sein, aber in letzter Zeit macht das doch irgendwie jeder. Und hier war es halt eben nicht so.
Leider fand ich Clary manchmal ziemlich nervig. Ich weiß auch nicht, sie hat manchmal solche Phasen, da denke ich nur "Reiß dich doch mal zusammen..."
Schön fand ich auch, dass diese Liebesgeschichte nicht so überstrapaziert wurde und dann diese Hammer-Wendung am Ende...ich war ein wenig geschockt, das muss ich zugeben. Und ich weiß auch nicht, wie sich Cassandra Clare da wieder rausreiten will.


 
Originalität: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Spannung: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Humor: ♥♥♥♥ (4/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥ (4/5)



Fazit:


Ich hätte NIEMALS gedacht, dass ich "City of Bones" so gut finde! 
Es ist absolut lesenswert und "City of Ashes" und "City of Glass" sind schon auf meiner Beobachtungsliste auf ebay ;)

♥♥♥♥

Montag, 16. Juli 2012

Rezension: Memory - Stadt der Träume


Titel:
Memory - Stadt der Träume

Autor:
Christoph Marzi

Verlag:
Arena

Seitenzahl:
319

Preis:
14,99€




Klappentext: 

So oft er kann, flüchtet Jude Finney sich auf den Highgate Cemetery, einen der ältesten Friedhöfe Londons. Hier trifft er auf all jene Gestalten, die an dem seltsamen Ort zwischen Traum und Realität ihre letzte Zuflucht gefunden haben. Und hier stößt er eines Nachts auch auf das geheimnisvolle Mädchen, das keine Erinnerungen, ja nicht einmal mehr einen eigenen Namen besitzt. Ihre Haut leuchtet. Doch zugleich fühlt sie sich warm an, wie jemand, dessen Herz noch schlägt. Bald ahnt Jude, wie groß die Gefahr ist, in der die Fremde schwebt. Als er erkennt, dass er der Einzige ist, der ihr helfen kann, ist es fast schon zu spät.


Cover und Titel:

Ich weiß nicht genau, ob das jetzt eine Reihe ist, oder ob sowohl Heaven als auch Memory einfach aus Spaß so aussehen. Falls es eine Reihe ist, dann haben sie nicht mehr als die Cover und London als Schauplatz gemeinsam. 
Wie aber auch schon Heaven, finde ich Memory einfach nur zauberhaft vom Cover und Titel. Der Friedhof ist perfekt und Memory ist ein toller Titel, weil Story ja immer mehr ihrer Erinnerungen zurück erlangt.  

 

Meine Meinung:

Jude war mir als Hauptcharakter von Anfang an sympathisch. Die Szene, in der er in der Schule sitzt und diesen Aufsatz abgibt...Ich wünschte, ich könnte sowas durchziehen.
Auf jeden Fall sind die Charakter in dem Buch wirklich der Hammer. Auch Story (oder Penny - ich finde leider nur, dass der Name gar nicht zu ihr passt. Sorry) oder die Füchsin sind so wunderbar geschrieben. Das hat mir sehr gefallen.
Ach ja, und auch diese Idee, dass Geister die Träumer der Toten an das Leben sind, finde ich schön. Die Geister in dem Buch sind kein bisschen böse oder unheimlich. Es ist einfach nur so, dass sie noch nicht bereit waren, zu sterben und deshalb Geister sind. Weil ihr Körper noch vom Leben träumt. Schön :)
Wie auch schon bei Heaven ist mir der Schreibstil von Christoph Marzi aufgefallen
Sein Erzähltempo ist wirklich herrlich. Es geht ZackZack, und deshalb ist es halt nicht so langatmig. Das war so eine schöne Abwechslung. Außerdem übergeht er manche Sachen einfach um später darauf zurück zu kommen. Wie zum Beispiel mit den traurigen Steinengeln oder den Füchsen.
Was ganz komisch -positiv komisch - war, war, dass Story ja einer der Hauptcharakter ist, aber nur ein Geist ist. Mhh, das klingt komisch. Ich meine, das ganze Buch dreht sich darum, zu verhindern, dass Story stirbt. Jude und sie wollen ihren finden und trotzdem ist Story die ganze Zeit da. Versteht ihr? Ja? Nein...?
Trotzdem muss ich leider einen - mehr oder weniger - großen Punkt abziehen. Am Ende hab ich echt nicht mehr verstanden, worum es geht. Und warum musste man im letzten Moment noch Nixen reinbringen? Das fand ich wirklich nicht so toll. Man hätte einfach sagen können, Jude's Mutter konnte auch Geister sehen, aber doch nicht, dass sie eine Nixe war, oder?
Das empfand ich als zu viel des guten. War einfach nicht nötig.


Originalität: ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ (4,5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Spannung: ♥♥♥♥ (4/5)
Humor: ♥♥♥♥ (4/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥ (4/5)



Fazit:

Ein wirklich schönes Buch mit total sympathischen Charakteren. Allerdings sollte man am Ende ein bisschen genauer lesen. Trotzdem würde ich es weiter empfehlen, besonders, wenn man schon "Heaven" gut fand.


♥♥♥♥

 

 

Rezension: In einem Leben wie diesem

Deutsche Aufmachung
Original
Titel:
In einem Leben wie diesem
(Original: Schaduwleven)

Autor:
Aline Sax

Verlag:
Arena

Seitenzahl:
310

Preis:
Nur noch gebraucht erhältlich






Klappentext:

 

 New York, 1912: Adrian lebt seit seiner Ankunft im „Gelobten Land“ glücklich mit Jack zusammen. Der Traum vom "Gelobten Land" ist für Adrian in greifbare Nähe gerückt. Seine Freunde und er haben eine Bar gekauft, die nicht nur Reichtum verspricht, sondern für sie auch ein Zufluchtsort sein soll. Das Unternehmen wird ein voller Erfolg, bis sie sich mit den falschen Leuten einlassen: der Mafia. Schneller als er sich versieht, droht nicht nur Adrians Traum vom Wohlstand zu platzen, sondern auch die Liebe zwischen ihm und Jack wankt unter dem Druck, die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen immer mehr... 


Cover und Titel: 

 

Ich finde das Cover, wie auch schon vom ersten Teil, wunderschön. Ob es jetzt passt...naja, wahrscheinlich eher nicht. Allerdings ist der niederländische Titel wirklich perfekt für dieses Buch. Schaduwleven heißt Schattenleben und passt wirklich wie die Faust aufs Auge. Das ganze Buch geht darum, dass Adrian, ein Schattenleben führt. In jeder Hinsicht...


Meine Meinung:

 

Lest dieses Buch nicht in der Straßenbahn zu ende. Es könnte nämlich sehr peinlich werden, wenn ihr plötzlich weinen müsst...

Das Buch ist wirklich gut. Ich mochte es und es hat mich sehr berührt. Trotzdem muss ich leider sagen, dass es nicht so toll ist wie "Eine Welt dazwischen". Das lag wahrscheinlich daran, dass mir Jack und Adrian ein bisschen zu sehr vernachlässigt wurden. Ich weiß, sie sind zu dem Zeitpunkt schon 2 Jahre zusammen, aber...naja, ich mochte das ganze ja so, weil es eine schwule Liebesgeschichte war. Außerdem war Frenchy ein - für mich persönlich - sehr unsympathischer Charakter. Ich mag ihn nicht und ich mochte nicht, dass Jack und Adrian ihn mögen.

Was mir schon im ersten Teil aufgefallen war, dass die Autorin es wirklich so mühelos schafft, viel Handlung auf wenige Seiten zu bekommen. Wirklich, ich habe dieses Buch nicht wie ein 300 Seiten Buch wahrgenommen. Es steckt so viel in der Handlung und ich hab wieder erst auf der letzten Seite rausbekommen, wie es ausgeht. Und Leute - dieses Ende ist so schrecklich. Wie ich schon sagte, ich war in der Straßenbahn, als ich fertig geworden bin und musste mir meine Tränen verkneifen. Als ich es gelesen hab, fand ich es gar nicht so traurig, aber dann hab ich das Buch zugeklappt und nochmal so drüber nachgedacht...und dann ist es so über mich gekommen. 
Das ist schon irgendwie Wahnsinn, Adrian Entscheidung fällt so spontan und ist doch unausweichlich. Ich verstehe ihn und ich hab eigentlich das ganze Buch darauf gewartet, dass er einsieht, wie viel Schieße sie alle gemacht haben.
Acuh will ich Aline Sax ein Kompliment für ihre Charaktere machen und mich dafür bedanken, dass Leute wie JoAnne mehr ausgebaut wurden. Ich glaube, JoAnne und Jack sind meine Lieblingscharaktere. Wobei Jack gegen Ende des Buches was getan hat, was...naja, notwendig war, aber trotzdem nicht schön. 

 Ich weiß, ich sollte nicht noch mehr darauf rumreiten, aber dieses Ende! Wie kann Adrian das nur machen. Er hat sich nicht einmal verabschiedet. Nicht mal von Jack. Mann, Jack hat das doch nicht verdient. Er wollte doch nur Geld verdienen. Die beiden sind so ein perfektes Paar, das kommt schon an Lizzie und Mr Darcy ran. 

Das schlimmste ist, dass du von Anfang an weißt, dass am Ende des Buches etwas schreckliches passieren wird, weil Adrian diesen Brief an Alexander schreibt...

Originalität: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥ (4,5/5)
Spannung: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Humor: ♥♥♥ (3/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥♥ (5/5)




Mein Fazit: 

 

Da ist theoretisch noch ein bisschen Platz für einen dritten. Ich weiß, der wird sowieso nicht kommen -.-
Dieses Buch war wie schon der erste Teil ein wahnsinnig schönes und tiefsinniges. Ehrlich gesagt, glaube ich, dass jeder die beiden Bücher lesen sollte und ich verstehe nicht, warum amazon sie nicht mehr anbietet.

 ♥♥♥♥