Donnerstag, 17. Januar 2013

Rezension: Roar and Liv


Titel:
Roar and Liv

Autor: 
Veronica Rossi

Verlag:
Hachette Digital

Seitenzahl:
ca. 64

Preis:
1,99€






Before Perry and Aria, there was Roar and Liv.

After a childhood spent wandering the borderlands, Roar finally feels like he has a home with the Tides. His best friend Perry is like a brother to him, and Perry's sister, Liv, is the love of his life. But Perry and Liv's unpredictable older brother, Vale, is the Blood Lord of the Tides, and he has never looked kindly on Roar and Liv's union. Normally, Roar couldn't care less about Vale's opinion. But with food running low and conditions worsening every day, Vale's leadership is more vital - and more brutal - than ever. Desperate to protect his tribe, Vale makes a decision that will shatter the life Roar knew and change the fate of the Tides forever. 



"The wise ask questions, Perry. The weak doubt."




Das wird nur eine ganz kurze Rezension, weil es sich ja hier eigentlich nicht um ein Buch handelt sonder nur um eine separate Kurzgeschichte.
Wie der Titel schon so schön verrät geht es hierbei allerdings nicht um Aria und Perry, die ich wirklich von ganzem Herzen liebe, sondern es geht um die kleine Liebesgeschichte zwischen Roar und Liv.
Roar kennen wir schon persönlich aus 'Gebannt. Unter fremdem Himmel', von Liv wird nur erzählt. man weiß nicht viel über sie, nur dass sie Perrys und Vales Schwester ist und dass sie mit Roar zusammen war.
Um mehr geht es auch nicht wirklich in 'Roar and Liv'. Die Geschichte ist soweit bereits mehr oder weniger bekannt, man liest sie nur nochmal ausführlicher aus Roar Perspektive.
Ich persönlich fand es wirklich toll, nochmal diese kleine Vorgeschichte zu lesen. Ich finde auch nicht, dass es hier groß um Handlung geht oder um Spannung, da man wie gesagt weiß, dass Liv letztendlich verschwindet. Mich hat eher interessiert, wie die Charaktere vor Arias auftauchen miteinander umgehen, was sie für Beziehungen  haben und was sie zu den Menschen gemacht hat, die ich auch 'Gebannt' kenne.
Und genau das habe ich auch bekommen.
Da die Geschichte komplett aus Roars Perspektive geschrieben ist, bekommt man einen sehr guten Eindruck von ihm. Ich wusste nie wirklich, wie ich ihn einordnen sollte. aber jetzt weiß ich, wie sehr er Liv wirklich geliebt hat, was andere Menschen von ihm denken und vorallem, wie gut er wirklich mir Perry befreundet ist. In 'Gebannt' dachte ich immer, dass sie sich mehr oder weniger nur flüchtig kennen und nicht, dass Perry und Roar schon eine tiefe Freundschaft verbindet.
Außerdem habe ich es genossen zu sehen, wie Perry, der einfach mein Lieblingscharakter in den ganzen Bücher ist, sich entwickelt. Es war sehr schön, zu erfahren, wie sein Verhältniss zu Vale ist und zu Liv und wie er sich auch bei den Tiden grundsätzlich verhält.
Was Liv angeht, so bin ich ein bisschen  zwiegespalten. Einerseitz mag ich sie sehr, andererseits reichen 60 Seiten meiner Meinung nach nicht aus, um sich ein genaues Bild eines Charakters zu machen. Dazu kommt noch, dass Roar so in sie verliebt ist und sich dadurch das Bild auf sie noch verzerrt.

Roar and Liv ist also eine sehr gelungene Kurzgeschichte in denen wunderbar besonders die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere vor 'Gebannt' aufgegriffen werden. Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie die Personen damals waren und was der Unterschied zu ihnen jetzt ist und ich kann das Buch nur jedem Empfehlen, der ein genauso großer Fan von Gebannt war wie ich.
Trotzdem bleibt es, was es ist, nämlich nur eine Kurzgeschichte, du einfach noch nicht alles hatte, was man sich von einem 5-Stern-Buch erhofft.




Donnerstag, 10. Januar 2013

Neue Rezension Seelen :)


Ich hab mir letzes Wochenende nochmal Seelen, eins meiner absoluten Lieblingsbücher, zur Hand genommen, um es nochmal zu lesen. 
Ich bin förmlich durch das Buch geflogen und hab festgestellt, dass ich es noch viel viel mehr liebe, als ich bisher gedacht hatte. 
Mein Bett war am Ende mit Taschentüchernbedeckt und ich habe gar nicht mitbekommen, dass seit Mitternacht drei Stunden vergangen waren, weil ich das Buch einfach zu Ende lesen musst. 
Da meine erste Rezension zu dem Buch ein wnig dürftig ist, hab ich imr gedacht, ich schreib nochmal eine neue. Weil es 'Seelen' wirklich verdient hat. 



Wenn ihr also neugierig seid, was ich jetzt zu dem Buch zu sagen habe, dann klickt HIER :)

Sonntag, 6. Januar 2013

Rezension: Insurgent



 Titel:
Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

Autor:
Veronica Roth

Verlag:
cbt

Seitenzahl: 
512

Preis:
17,99€


Der Aufstand hat begonnen ...

In einer ungewissen Zukunft, in der die Fraktionen zerfallen, gibt es keine Sicherheiten mehr. Außer der einen: Wo auch immer ich hingehe – ich gehe dorthin, weil ich es will…
Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris' Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden...
Ich mag die Cover so sehr! Schon das Cover von Die Bestimmung war toll, aber dieses hier finde ich sogar noch ein bisschen schöner. Auch das Rot vom deutschen Cover finde ich richtig schön, weil es auch mit Band 1 sehr gut zusammen aussieht. Das Grün vom Originalcover sieht dafür ein bisschen bedrohlicher aus und das ist vielleicht ein wenig passender.
Was den Titel betrifft hab ich mich ja früher schon aufgeregt, warum hat es einfach nur einen neuen Untertitel bekommen? Aber mittlerweile finde ich das schon in Ordnung. besonders weil Tödliche Wahrheit wirklich, wirklich gut zu dem Buch passt.


Da ich ja zum ersten Teil keine Rezension geschrieben habe, werde ich hier nochmal ganz kurz sagen, wie ich das Buch fand. 
Wie fast jeder andere mochte ich Die Bestimmung wirklich gut, aber um ehrlich zu sein, war ich nicht so begeistert wie viele andere. Ich verstehe den Hype um das Buch, aber ich konnte mich dem nicht so ganz anschließen. Wenn ich eine Rezension geschrieben hätte, hätte das Buch wahrscheinlich vier Herzen bekommen, weil der Funke einfach nicht so richtig übergesprungen ist. 

Hier ist der Funke aber übergesprungen. Das Buch war so gut und spannend und mitreißend, dass ich es richtig verschlungen habe und ich finde es so viel besser als Band eins, obwohl ich mich leider nicht mehr richtig daran erinnern kann. 
Das war leider wirklich ein kleines Problem, denn besonders zum Beginn war ich mir unsicher, ob ich die Sachen jetzt verstehen muss, oder ob ich einfach im Dunkeln tappen soll.
Trotzdem habe ich förmlich an den Seiten geklebt, obwohl ich im Mittelteil grade einen kleinen Durchhänger hatte. Der Anfang vom Buch war richtig gut, besonders weil man endlich mal ein bisschen was über die Amite erfährt, die immer schon die Fraktion war, die mich am meisten interessiert hat. die Amite wurden immer als so kindisch und albern und unwichtig dargestellt und das hab ich nicht ganz verstanden. Schließlich ist es ja nichts Schlechtes friedfertig zu sein. Aber da Tris und die Anderen zu Beginn bei den Amite sind, sieht man, dass sie eigentlich gar nicht so albern sind. Okay, die Drogen die sie nehmen sind ein bisschen seltsam, aber ich denke immer noch, ich würde zu den Amite gehen.

Okay, soweit wollte ich das eigentlich nicht ausführen. 
Was ich auch richtig gut fand, eigentlich fast am besten, waren Tris und Four (ich mag den Namen Tobias nicht, tut mir leid). Die beiden sind erstens das ersten das ganze Buch über zusammen. Mal ehrlich, wann hat man das noch? Gibt es nicht immer irgendeine Art Dreiecksbeziehung oder irgendjemand verschwindet oder man merkt dass man nicht zusammen sein kann oder irgendwas! Die beiden haben ihre Beziehungskrisen, aber das war so nachvollziehbar und es tat mir so leid für die beiden. einfach, weil beide selber so darunter gelitten haben. aber Tris und Tobias haben auch keine Krise, weil die Welt um sie herum zusammen bricht oder so, sondern weil sie sich nicht voll und ganz vertrauen oder sich nicht trauen, vollkommen ehrlich zueinander zu sein. Das alles war so echt und authentisch, es waren ganz normale Beziehungsprobleme.
Außerdem sind beide unabhängig voneinander einfach so sympathisch, dass man sie einfach nicht nicht mögen kann. Tris ist sicherlich kein einfacher Mensch, aber die Welt besteht auch nicht aus einfachen Menschen und trotzdem liebt Tobias sie und hält zu ihr, selbst wenn sie wieder Mist macht. Und die Art, wie er sich Sorgen um sie macht. Tris und Tobias streiten sich eigentlich die meiste Zeit nur darüber, dass Tobias Angst um sie hat und das war so schön!
 Was die anderen Charaktere betrifft: Oh mein Gott! Ich mag alle so sehr, aber man kann sich nie sicher sein wer stirbt und gegen Ende, das ist so fies, kann einfach jeder sterben und ich habe auch das Gefühl, dass jeder stirbt. Ich kann nicht sagen, dass mir nicht ein, zwei Tränen über das Gesicht gelaufen sind, als EINE BESTIMMTE Person gestorben ist. 
Ach, Christina, Lynn, Uriah, Marlene, alle toll! Und Uriahs und Marlenes Beziehung war so süß und gleichzeitig merkt man, dass Lynn in Marlene verliebt ist, das war so tragisch!
Aber das Buch ist wirklich überhaupt nicht nur auf Gefühle bezogen!
Apropos:  Tris weint in diesem Buch so oft, aber sie wirkt überhaupt nicht schwach dadurch! sie ist immer noch so eine starke Persönlichkeit, so mutig und selbstlos und clever und vielleicht ein bisschen zu aufopferungswürdig!
Also, was ich eigentlich sagen wollte ist, dass Buch ist so voller Aktion. Es gibt fast kein Kapitel, in dem einem nicht das Herz stehen bleibt weil Tris oder so mit irgendjemandem kämpft muss oder von irgendjemandem verfolgt wird.
Und das Ende! Wow. ich meine, das ganze Buch arbeitet auf die letzte halbe Seite hin und sie Sache, die dann rauskommt? Ich saß vor dem Buch und wusste nicht, was ich machen sollte, weil ich den dritten Teil brauche! Aber das Buch ist auch witzig, wirklich. Die Stelle, an der Tris zum Beispiel diese Amite-Droge bekommt - das war so genial! Besonders auch, wie Tobias darauf reagiert. Wunderbar. 
Oder auch die Szene mit dem Wahrheitsserum bei den Candor (die Fraktion, die ich nach den Amite wählen würde) war so nervenaufreibend. Wie Tobias leidet und Tris einfach die Wahrheit sagt, weil sie es leid ist zu lügen!
Aber das Buch ist wirklich voll mit tollen Szene, die alle so geschrieben sind, dass man sich richtig gut in die Personen hineinversetzen kann.
Was soll ich noch groß sagen? Lest das Buch, weil es einfach genial ist. Ich kann es kaum erwarten, bis endlich der dritte Teil rauskommt und ich hoffe, dass dieser dann auch noch besser wird, als der Teil.