Sonntag, 5. Mai 2013

Monatsrückblick - April 2013 (und ein paar sehr pinke Neuzugänge)


Gelesene Bücher: 9

Gelesene Seiten: 2679
Ø Seiten pro Tag: 89
Neue Bücher: 9

Na ja, so toll war das ja nicht, oder? 9 gelesene Bücher sind zwar in Ordnung, aber eines davon war eine Kurzgeschichte und die anderen waren auch eher kurz. Allerdings hatte ich auch kaum Zeit diesen Monat, hab fast nur am Wochenende gelesen und so tolle Bücher waren grundsätzlich auch nicht dabei.
Dafür sind 'nur' 9 neue Bücher dazu gekommen (eigentlich komisch, wo ich doch So-'ne-Art-Buch-Kauf-Verbot hatte), also liegt mein SuB immer noch bei 50...


Gelesen:

  1.  Finding Cassie Crazy - Jaclyn Moriarty (370)
  2. Challenging Zed - Joss Stirling (32)
  3. Dreams 'n' Whispers - Kiersten White (384)
  4. The Curious Incident oft the Dog ind the Night-Time - Mark Haddon (272)
  5. Die Flammende - Kristin Cashore (509)
  6. Die Trantüten von Panem - The Harvard Lampoon (208) 
  7. Wie ein einziger Tag - Nicholas Sparks (204)
  8. Calling Crystal - Joss Striling (400)
  9. Spione küsst man nicht - Ally Carter (300)

 Neu:
 
 Percy Jackson and the Olympians - The Titan's Curse
Percy Jackson and the Olympians - The Battle of the Labyrinth ☺
Engel der Nacht ☺
A Kiss in Time ☺
How to train your Dragon  ☺
Delirium 
Calling Crystal
Gallagher Girl 1 
Über ein Mädchen 
   
Rezensionsexemplar, ☺ getauscht



highlights:


Finding Cassie oder Der Tag der zuckersüßen Rache ist ein absolt tolles Buch und ihr solltet es auf jeden Fall lesen. Es war schon lange auf englisch auf meinem Sub und es war schön, es mal wieder zu lesen :)
Die Flammende war diesen Monat das Buch, was ich rereaden wollte und es hat mir wahrscheinlich sogar besser gefallen als beim ersten Mal.
Calling Crystal...ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus, so super fand ich es!



Flops:

Punktemäßig ist ja 'Die Trantüten von Panem' das schlechteste Buch, was ich je gelesen habe. -es war einfach furchtbar!
Und Dreams 'n' Whispers hatte zwar seine (wenigen) Seiten, aber war auch eine riesige Enttäuschung!


Will im May gelesen werden:

 Ich bin nicht so gut im Subabbau, merke ich. Vor allem nicht, wenn es so tolle andere Bücher gibt, die ich lesen will. Allerdings habe ich ja nicht so viel gelesen, und auch nicht so viele gute Bücher...
Im Mai bin ich aber ziemlich zuversichtlich, dass ich diese Bücher lesen werde:

Dark Canopy
Jane Eyre
Die Bücherdiebin
Macho Man
The Titan's Curse

Mein monatliches Reread-Buch wird wahrscheinlich Finding Sky werden, aber so sicher bin ich mir da nicht ;)


Buechervorsaetze:


Sehr pinkte, ungezeigte, Neuzugaenge:



Alle drei sind Rezensionsexemplare und das ist irgendwie seltsam, wenn man bedenkt, dass ich fast das ganze letzte Jahr keine Rezensionsexemplare mehr hatte...Und ich habe sogar jedes Buch schon gelesen! :D
Gallagher Girls war von Blogg dein Buch und hat mir leider nicht so sehr gefallen, besonders, weil ich so gespannt auf ein Buch von Ally Carter war...


Calling Crystal habe ich direkt vom dtv-Verlag bekommen. DANKESCHÖN! Das Buch hat mir richtig gut gefallen und war für mich das Highlight der Reihe *__*
Über ein Mädchen ist von Buchbotschafter und war ziemlich gut. Es war mal ein anderes Jugendbuch und meine Rezension dazu kommt hoffentlich bald :)

Freitag, 3. Mai 2013

[King & Queen Tournament] Hazel Grace & Augustus



Ich habe die Ehre, dieses Jahr beim King & Queen Tournament das einzigartige und herzzerreißende Paar auf Das Schicksal ist ein mieser Verräter oder auch The Fault in Our Stars zu präsentieren. 

Hazel und Gus sind ein besonderes Paar. anders als die anderen Paare hier, hatten sie nur 288 Seiten um sich ineinander zu verlieben. Und der Leser hat nur 288 Seiten um mit ihnen zu leiden. 

Ich weiß, es gibt hier harte Konkurrenz für mich, aber ich fange schon jetzt fast wieder an zu weinen und ich schreibe nur diesen Post dazu.







 Die Geschichte von Hazel und Gus beginnt zwar in einer Selbsthilfegruppe für krebskranke Kinder, aber was die beiden verbindet, ist nicht die Krankheit. 

Hazel und Gus finden durch ein Buch zusammen, 'Ein herrschaftliches Leiden' (An Imperial Affliction), von Peter van Houten zusammen. 

Dieses Buch ist Hazels Lieblingsbuch und sie empfiehlt es Gus. Das Besondere ist, dass sie noch  nie jemandem dieses Buch empfohlen hat, denn "Manchmal liest du ein Buch, und es erfüllt einen mit diesem seltsamen Missionstrieb, und du bist überzeugt, dass die kaputte Welt nur geheilt werden kann, wenn alle Menschen dieser Erde dieses Buch gelesen haben. Und dann gibt es Bücher wie Ein herrschaftliches Leiden, über die du mit niemandem reden willst, weil das Buch so besonders und kostbar und persönlich für dich ist, dass darüber zu reden sich wie Verrat anfühlt." ( Seite 36)



Gus liest das Buch und die beiden haben die Gemeinsamkeit gefunden, die sie zusammenbringt. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick, nur realer. Und das „Ein herrschaftliches Leiden“ spielt noch eine Hauptrolle im Buch. 





“Okay,” he said after forever. “Maybe okay will be our always."


"He responded a few minutes later.

Okay.
I wrote back.
Okay.

He responded:
Oh, my God, stop flirting with me!
I just said: Okay
My phone buzzed moments later
I was kidding, Hazel Grace. I understand. (But we both know that okay is a

very flirty word. Okay is BURSTING

with sensuality.)"


 Die beiden kommen relativ schnell zusammen, denn...nun ja, es scheint gar nicht anders zu gehen. Hazel und Gus haben diese Chemie und passen so gut zusammen, dass es gar nicht anders kommen konnte. 

Was interessant ist, ist die Tatsache, dass Gus der eigentliche Romantiker der Beziehung ist und Hazel, vielleicht auch durch ihren Krebs, ist diejenige, die rationaler denkt. 

Zum Beispiel bereitet Gus das perfekte Date für Hazel vor um ihr zu sagen, dass sie nach Amsterdam zu Peter van Houten fliegen werden. Er plant alles bis in letzte Detail: holländisches Essen, holländische Künstler, holländische Blumen, ein auswendig gelernter Monolog. Alles das, was sich ein typischen Mädchen vielleicht als perfektes Date vorstellt. Doch Hazel mag diesen Gus eigentlich gar nicht. Sie will niemanden, der so darauf aus ist, alles richtig zu machen. 

Letztendlich fliegen die beiden aber natürlich nach Amsterdam, weil Gus sienen Herzenswunsch dafür 'opfert'.



“Augustus," I said. "Really. You don't have to do this."
"Sure I do," he said. "I found my Wish."
"God, you're the best," I told him.
"I bet you say that to all the boys who finance your international travel," he answered.”



 Gus' Liebe zu Hazel geht also so weit, dass er seinen einzigen Herzenswunsch für sie ausgibt. Nur, damit sie ihren Lieblingsautoren treffen und ihm Fragen stellen kann. Er versucht der perfekte Freund zu sein und würde alles dafür tun, sie glücklich zu machen. 



Kurz bevor sie nach Amsterdam fliegen wollen, hat Hazel einen Rückschlag und muss ins Krankenhaus und sie will nicht, dass Gus sie so sieht. 

Er sagt ihr später, dass er sie nicht besucht hat, aber in Wirklichkeit hat er sich heimlich in ihr Zimmer geschlichen um sie nicht alleine zu lassen. Das zeigt doch, wie sehr er sie auch dann liebt, wenn sie vielleicht schwach und krank und hässlich ist.




Als sie in Amsterdam sind und Peter van Houten besuchen wollen und sich schon darauf freuen ihn zu treffen, stellt sich heraus, dass van Houten Alkoholiker ist und nebenbei auch noch ein grauenhafter Mensch. Er ist nicht nur unhöflich sondern auch beleidigend und verspottet Hazel für ihren Glauben in das Buch und ihn. 

Doch Hazel und Augustus wollen sich die traumhafte Reise nach Amsterdam nicht verderben lassen und genießen die Frühlingstage so gut sie können. Sie haben ein Date an einem Kanal, küssen sich das erste Mal und schlafen sogar miteinander. 

Bis jetzt hat Hazel mehr oder weniger versucht, Gus ein wenig auf Abstand zu halten. Zwar, liebt sie ihn, aber genau das macht ihr auch Angst. Sie will die Menschen um sich herum nicht verletzen. 

Und jetzt ist neben ihren Eltern, denen sie weh tut auch noch Gus dazu gekommen. In Amsterdam entscheidet sie sich aber dafür, dass sie Gus auch so verletzten würde, und geht einen Schritt weiter in der Beziehung.




Die Szene, in der sie miteinander schlafen, ist wahnsinnig schön geschrieben.

Sie wirkt einfach echt und nicht übertrieben romantisch oder wie in anderen Jugendbüchern. Da Gus nur noch ein Bein besitzt hat er Angst, was Hazel dazu sagen wird und Hazel hat ihre Sauerstoffflasche, die ihr Probleme bereitet.



"Wir lagen auf dem Rücken nebeneinander, unsere Körper unter der Decke verborgen, und nach einer Sekunde legte ich die Hand auf seinen Oberschenkel und ließ die Finger zu seinem Stumpf wandern und der dick vernarbten Haut. Ich hielt den Stumpf in der Hand. er zuckte zusammen. "Tut es weh?", fragte ich.

"Nein", sagte er.

Er legte sich auf die Seite und küsste mich. "Du bist wahnsinnig sexy", sagte ich immer noch auf seinem Bein. 

"Ich habe den Verdacht, dass du einen Amputationsfetisch hast.", antwortete er, während wir uns weiterküssten. Ich lachte.

"Ich habe einen Augustus-Waters-Fetisch", erklärte ich.

Es war das Gegenteil davon, wie ich es mir vorgestellt hatte: Es war langsam und leise und weder besonders schmerzhaft noch besonders ekstatisch. [...]"

(Seite 191)



Danach schreibt Hazel ihm einen Brief:




Und obwohl jetzt (von Hazels Krebs abgesehen) alles beinahe vollkommen wäre, spielt das Schicksal den beiden natürlich einen Streich. 

Gus Krebs ist zurückgekommen und sein ganzer Körper 'leuchtet wie ein Weihnachtsbaum'. Es ist klar, dass er sterben wird und das trifft nicht nur Hazel absolut unvorbereitet, Sie hatte immer damit gerechnet, dass sie diejenige sein wird, die vor ihren Freunden und ihrer Familie sterben wird, aber plötzlich ist Gus wieder krank und alles ist anders als erwartet. 



Gus' Zustand verschlechtert sich immer mehr und Hazel versucht, für ihn da zu sein. Doch es ist schwer für sie, ihn normal zu behandeln, wenn er jedes Essen wieder auskotzt, ins Bett pinkelt und nicht mehr alleine Laufen kann. 

Einmal ist sie dabei, wie er ins Bett macht und davon aufwacht. Gus ist das unendlich peinlich und er schämt sich abgrundtief für sich. Schließlich will er der Held sein und nicht das bemitleidenswerte Opfer. 



“I’ve pissed the bed, Gus, believe me. It’s no big deal.”
“You used,” he said, and then took a sharp breath, “to call me Augustus.”




Ein paar Seiten später stirbt Gus. 

Es ist schwer, ein Krebsbuch spannend zu machen, aber diese Sache mit Gus, war unvorhersehbar. 



Nach der Beerdigung erfährt Hazel, dass Gus irgendwo einen Brief oder Nachricht für sie hinterlassen haben muss. Er hat ihr schon in Amsterdam versprochen eine Fortsetzung zu Ein herrschaftliches Leiden für sie zu schreiben und Hazel findet heraus, dass er das tatsächlich getan haben muss. 

Sie sucht bei Gus zu Hause und bei sich, findet aber nichts und ist schon am Verzweifeln deswegen, aber dann kommt ein Brief von van Houten. Eine Bitte von Gus an ihn, für Hazel noch etwas zu schreiben. 

Sie bekommt exakt den Brief, den Gus ihm geschrieben hat. 





Gus' Brief ist nicht nur eine der schönsten Liebeserklärungen der Welt. 

Seht euch die letzten fünf Worte von Hazel an. 



John Green sagt dazu in einer Frage:


You once mentioned that the last sentence in the book is the biggest spoiler. Why do you believe that to be true? 
1. It’s present tense.
2. What do you say at your wedding?




Mittwoch, 1. Mai 2013

Booktalk

In dieser neuen Kategorie schriebe ich keine kompletten Rezensionen, sondern nur meine Meinung, kurz zusammen gefasst. Manchmal ist die Zeit einfach zu knapp um für jedes Buch eine einzelne Rezension zu schreiben, manchmal ist es unnötig und zu manchen Bücher möchte ich gar nicht so lange ausholen. 
Bei einem klick auf den Titel kommt ihr zur Amazon-Seite des deutschen Buches, auch wenn ich es vielleicht in englisch gelesen habe, weil die viele von euch eher auf deutsch lesen.



Heute geht es um Zed' Story, Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone, Die Trantüten von Panem und Wie ein einziger Tag.

Joss Stirling: Zed's Story

Challenging Zed (oder eben Zed's Story, auch deutsch) war eine ungefähr 30-40 Seiten kurze Geschichte aus der Perspektive von Zed. Dabei geht es besonders darum, wie Zed Sky das erste Mal trifft und über sie denkt.
Ich fand die Kurzgeschichte im Grunde ziemlich gut, besonders weil Zed eigentlich komplett andere Sachen über Sky denkt, als er nach Außen hin raus lässt. Er ist vom ersten eher beeindruckt von ihr, als genervt und kann nur nicht so richtig damit umgehen.
Schön fand ich auch, dass man die Beziehungen zwischen den Brüdern sieht und wie alles in der Familie abläuft. Da das 'Buch' natürlich aber sehr kurz ist, kommt mir das eben ein bisschen zu kurz. Ich habe auch nicht verstanden, warum genau eine Szene einen Einblick in seine Kindheit gibt. Ich mochte diese Szene wirklich sehr, deshalb hätte ich mir mehr davon gewünscht.
 Im Großen und ganzen fand ich die Geschichte aber toll, sie macht einem Lust, Finding Sky nochmal zu lesen, man bekommt einen guten Einblick in Zed's Inneres, als er Sky trifft und macht ihn für mich deshalb noch ein bisschen greifbarer und sympathischer. Allerdings finde ich, dass Joss Stirling, wenn sie schon eine extra Kurzgeschichte schriebt, auch noch 10 oder 15 Seiten mehr hätte schreiben können.
Mark Haddon: Supergute Tage oder das sonderbare Leben des Christopher Boone

Ein sehr schöner Beweis dafür, dass Schullektüre nicht immer schlecht ist. Obwohl ich am Anfang so meine Probleme mit dem Buch, vor allem mit Christophers Erzählweise hatte, mochte ich es letztendlich doch ziemlich gerne.
Es ist ein etwas anders Buch und nicht etwas, was ich gewöhnlicherweise lese, aber es war sehr interessant, aus der Sicht eines an Asperger Syndrom leidenden Jugendlichen zu lesen. Vielleicht ist die Geschichte an sich nicht die unvorhersehbarste oder spannendste. Aber was mich an diesem Buch so begeistert hat, war eben die Art und Weise, wie Christopher die Welt sieht. Seine Begeisterung für Mathe, Physik und das Universum sind für mich zwar nicht zu 100 Prozent nachvollziehbar, aber trotzdem kann man es verstehen. Dass er Primzahlen mit dem Leben vergleicht, zum Beispiel, wirkt auf den ersten Blick vielleicht seltsam, aber wenn man darüber nachdenkt, ergibt es irgendwie schon Sinn. Das einzige, was mich manchmal schon genervt hat, war die soziale Verhaltensweise von Christopher. Ich weiß, dass Asperger Syndrom damit verbunden ist, dass man Schwächen im Umgang mit Menschen zu haben, aber das hat nichts daran geändert, dass es etwas anstrengend war, Christopher auf seiner Reise zu begleiten.








The Harvard Lampoon:  Die Trantüten von Panem

Der Flop des Monats! Ach Quatsch, des Jahres!
Ich will da eigentlich gar nicht mehr drüber nachdenken, so schlimm war es.
Ich hab ein witziges Buch erwartet und dass ich wirklich gut über Panem lachen kann, aber das...nee. Und dass mir das Buch nicht gefällt, hängt nicht damit zusammen, dass ich nicht damit umgehen kann, wenn jemand Sachen verarscht, die ich mag - Sonst hätte ich es ja gar nicht erst angefangen zu lesen. Es ist einfach schlecht gemacht. Ich habe das Gefühl, man hätte sehr viel sehr Mühe in der Buch stecken können, dann wäre es auch gut gewesen.
Aber das ganze Buch wirkt eher gezwungen, als leicht und sarkastisch. Das beste war da noch Effies Kapitol-Akzent...
Ich verstehe nicht, warum man sich nicht mehr Mühe gegeben hat! Denn eigentlich glaube ich, dass man Panem sehr gut verarschen kann. Nein, stattdessen bekommen wird eine einfach nur dumme Katniss (Kantkiss...haha...), Furz-Witze (ja, wirklich, auf diesem Niveau befinden wir uns) und 'Witze' über Dicke (warum genau musste Peeta/Pita in hier gleich fett sein und die ganze Zeit essen? Ich sehe da nicht im Ansatz einen Zusammenhang zum richtigen Buch). Rue ist hier ein Baby - ein Baby(!) - und Gale heißt aus irgendeinem Grund...Carola?! Warum, warum genau war das jetzt lustig?
Also ich kann das Buch wirklich nicht empfehlen, denn es ist einfach eine billige und sinnlose 'Parodie', ich musste vielleicht 2 Mal in dem Buch lachen, aber das war auch nicht wirklich ein herzliches Lachen. Von einer Parodie erwarte ich mehr.





Nicholas Sparks: Wie ein einziger Tag

Ich hab sehr viel mehr von diesem Buch erwartet. Ich kannt vorher schon den Film, was vielleicht nicht die beste Vorraussetzung ist, aber na ja. Leider finde ich den Film einfach viel schöner als das Buch. Wer beides kennt, versteht vielleicht warum.
Das Buch ist sehr darauf fokusiert, dass Noah und Allie sich nacj vierzehn Jahren dsa erste Mal wieder sehen und feststellen, dass sie sich immer noch lieben.
Dann bemerkt Allie allerdings, dass sie ja noch einen Verlobten hat und befindet sich in diesem schrecklichen Dilemma. Das war es von der Handlung her eigentlich auch schon.
Im Film dagegen wird viel mehr darauf eingegangen, wie sich die bieden überhaupt kennengelernt haben und das erleichtert es auch zu verstehen, warum die Gefühle Jahre später noch so überschwappen können.
Außerdem war der Schreibstil fast schon ZU einfach. Sorgen, dass man in diesem Buch irgendetwas nicht verstehen wird, muss man nicht haben. Und manchmal war mir das ganze viel zu unrealistisch. Ja, es ist Nicholas Sparks und der schreibt nunmal serh kitschige Sachen, aber Mit dir an meiner Seite oder Das Leuchten der Stille waren trotzdem nicht so unrealistisch kitschig.
Trotzdem ist das Buch sehr gefühlvoll und gegen Ende hin kann man gar nicht anders, als ein, zwei Tränen zu verdrücken. Hätte Nicholas Sparks noch ein wenig weiter ausgehohlt und 200 Seiten mehr geschrieben (vielleicht  Allie und Noahs Vergangenheit beleuchtet), dann wäre das Buch auf jeden Fall sehr viel besser gewesen.