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Dienstag, 21. Mai 2013

Rezension: Lola and the Boy next Door

Titel:
Schmetterlinge im Gepäck
(Lola and the Boy next Door)

Autor:
Stephanie Perkins

Verlag:
cbj

Seitenzahl:
400

Preis:
8,99€
Klopfende Herzen in San Francisco!

Lolas Leben ist nicht nur außergewöhnlich, sondern auch ziemlich toll: Sie lebt mit ihren zwei Vätern in San Francisco, zieht jeden Tag ein anderes ausgeflipptes Outfit an und hat einen coolen Rockmusiker als Freund! Doch als auf einmal ihre ehemaligen Nachbarn nach zwei Jahren Abwesenheit wieder in das Haus nebenan ziehen, steht ihre Welt Kopf. Denn nicht nur hat ihr Calliope damals die Freundschaft gekündigt, sondern vor allem ist deren Zwillingsbruder Cricket der Junge, der Lola vor zwei Jahren das Herz gebrochen hat …





Ich sollte vielleicht froh sein, dass das Buch überhaupt übersetzt wird, aber EHRLICH JETZT?
Dieses Cover! Dieser Titel!
Ich würde es niemals lesen, wenn ich nicht wüsste, dass es absolut großartig ist!
"Schmetterlinge im Gepäck" Ich wusste nicht mal, dass irgendjemand eine Reise macht! Obwohl, Cricket kommt halt nach San Francisco zurück, aber...neee. Einfach nicht schön!
Und dieses Cover? Kein Mädchen auf dieser Welt könnte weniger so aussehen wie Lola! Das heißt, Lola sieht fast nie aus, wei ein normales Mädchen. Und Cricket? Ich dachte ja schon auf dem englischen Cover, dass er nicht so gut aussieht, wie ich ihn mir vorstelle. Aber schon der Hinterkopf des Jungen auf dem deutsch Cover sieht aus wie ein richtiger Bubi!
Mal wieder muss ich sagen, die englische Aufmachung ist um Meilen besser!





War das schön! Wenn jedes Contemporary-Buch so gelungen und gut wäre wie Stephanie Perkins' Bücher wären, dann würde ich nur noch Contemporary lesen!
Schon "Anna and the French Kiss" konnte mich überzeugen, aber "Lola and the Boy next Door" hat mich förmlich umgehauen!

Fangen wir aber mit dem Punkt an, der "Lola and the Boy next Door" wahrscheinlich am meisten von sonstigen Büchern unterschiedet: Lola selbst.
Lola ist mit Sicherheit eine der außergewöhnlichsten Personen, die ich jemals in einem Buch kennengelernt habe. Sie ist komplett anders als man normal definieren würde und genau das macht sie in meinen Augen so liebenswürdig.
Schon ihre Familie ist ungewöhnlich: zwei schwule Dads, von denen einer ihr biologischer Onkel ist. Ihre Mutter und richtiger Vater sind beide arbeitslos und drogenabhängig und wollten Lola nicht. Davon ist sie ihr gesamten Leben lang geprägt, denn Lola hat Angst, dass sie diese "Loser-Gene" ebenfalls in sich hat, sehr verständlich, wie ich finde.
Dann gibt es natürlich noch ihren auffälligen Kleidungstil: bunt, schrill, auffällig und niemals das gleiche Outfit. Lola ist selbstbewusst und traut sich so viel mit ihrem Äußeren, was ich an mehreren Stellen sehr inspirierend fand - Lola hat den Mut sie selbst zu sein und steht dazu. Auf der anderen Seite wirft man ihr aber auch vor, dass sie sich hinter ihren Kostümen und Perücken zu verstecken versucht. Dieser Gegensatz: Das Aus-sich-raus-gehen und das Sich-verstecken, spielt mehrmals eine große Rolle und letztendlich weiß man nicht wirklich, was Lola mir ihren Kostümen wirklich meint. Ob weben diese sie "echt" macht, oder zu einem Fake.
Eine andere Besonderheit ist wohl noch ihre Beziehung zu Max. Er ist fünf Jahre älter als sie und um ehrlich zu sein, ein ziemliches Arschloch. Aber trotzdem merkt man, dass er Lola mag, vielleicht sogar liebt. Ebenso bedeutet er ihr sehr viel. Das Problem bei den beiden ist für mich, dass Max absolut keinen Respekt für Lolas Umfeld hat. Ihre Freunde, ihre Familie - all das lässt er mehr über sich ergehen, als dass er versucht, das Verhältnis zu entlasten.

Und dann ist da Cricket! Cricket ist toll. Aber auch er ist nicht der typische charmante und selbstbewusste Bad-Boy. Cricket ist, wie er selber sagt, kein Rockstar, sondern nur der Junge von neben an. Trotzdem ist er kein richtiger Nerd oder so. Cricket hat einen ziemlich guten, außergewöhnlichen Sinn für Mode, ist gleichzeitig aber auch dieser "Erfinder", den Lola so gerne in ihm sieht. Außerdem muss man ihn schon dafür lieben, dass seine Haare seine Haare sind (ich glaube, mit seinen Haaren ist er fast 2 Meter groß!!).
Auch er hat einige Probleme in seiner Familie, zum Beispiel musste er für die Karriere seiner Schwester immer den kürzeren ziehen um sie zu unterstützen - auch wenn das ständiges Umziehen und ein Abschied von Lola hieß.
Das Beste an ihm ist aber, dass er Lola wirklich für das mag, was sie ist. Ob das eine Lola in Kostümen ist, oder ganz natürlich, ohne Make-Up und in Jeans.

Zusammen kommen die beiden erstmal lange Zeit nicht. Cricket hat zwar fast die ganze Zeit Interesse an Lola, respektiert aber ihre Beziehung zu Max (was nicht auf Gegenseitigkeit beruht!). Die beiden sind lange Zeit Freunde und finden wieder zueinander, denn Lola ist immer noch wütend auf ihn, entdeckt aber auch wieder alte Gefühle.

Was ich auch mochte war, dass es wirklich sehr viel um Selbstakzeptanz und -Verwirklichung ging. Außerdem um Familie, was diese einem Bedeutet und in wie weit man trotzdem noch eine eigene Peerson ist und eigene Entscheidungen treffen kann.
Lola macht viel Entwicklung durch, finde ich, bleibt sich selbst aber dennoch treu. Für mich ist sie in dieser Hinsicht wirklich ein Vorbild.

Toll war natürlich auch, dass Anna und St. Clair vorgekommen sind. Ihr Beziehung besteht - selbstverständlich- immer noch und Lola lernt viel von den beiden. Außerdem ist jede Szene mit St. Clair natürlich eine Bereicherung!
(Was ich witzig finde ist, das St. Clair so klein ist und Cricket fast zwei Meter. Aw, ich liebe Cricket!)
Aber wie auch immer, ein super tolles Buch!


Handlung: ♥♥♥♥♥ (4,5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Spannung: ♥♥♥ (3/5)
Humor: ♥♥♥♥ (4/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥♥ (4,5/5)






Mit Lola konnte mich Stepahnie Perkins wieder hervorragend unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Das Buch hat mir nochmal ein bisschen besser gefallen als "Anna and the French Kiss", vor allem durch die liebenswürdigen und besonderen Charaktere :)

Samstag, 29. Dezember 2012

Rezension: Amy on the summer road

Titel:
Amy on the summer road

Autor:
Morgan Matson

Verlag:
cbj

Seitenzahl:
480

Preis: 
8,99€






Klappentext:


Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen … im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Und so begeben sie sich kurzerhand auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch die Staaten. Und während Amy noch mit ihrer Vergangenheit kämpft, merkt sie, wie sehr sie diesen Jungen mag ...




Cover und Titel:


Ich mag das Cover eigentlich, weil es sehr sommerlich ist und die einsame Straße im Hintergrund super zum Buch passt. Allerdings dachte ich immer, dass Roger und Amy in die Ferne sehen, von einem weg und auf den Weg ins Neue und Unbekannte. Und bei genauerem Hinsehen ist mir aufgefallen, dass sie mich so zusagen ansehen und das...naja, das gefällt mir nicht wirklich.
Was den Titel betrifft mag ich beide sehr gerne, aber den deutschen finde ich noch einen ticken besser.




Meine Meinung:


Ich muss sagen, dieses Buch ist perfekt um einen mitten im Winter in sommerliche Stimmung zu versetzten. Es fällt einem überhaupt nicht schwer, die Reise zu verfolgen und mitzuerleben. Es fühlt sich so an, als säße man selbst mit Roger und Amy im Auto und fährt durch Amerika.
Dieser wirklich tolle Schreibstil schafft es dann auch, dass man an den Seiten klebt, obwohl die Geschichte an sich eigentlich nicht die spannendste ist. Sie ist auf keinen Fall langweilig, aber es passiert einfach nicht so viel und das Buch hat keinen gewöhnlichen Spannungsbogen.
Der Schreibstil schafft es auch, dass man schon auf den ersten 5 Seiten vollkommen begeistert von dem Buch und man sich kaum in die Geschichte reinfinden muss. Man hat es doch oft in Bücher, dass die ersten 50-70 Seiten oder so ein bisschen schwer zu lesen sind, weil man sich erst an alles gewöhnen muss. Das ist hier einfach überhaupt nicht der Fall und der Reinfinde-Teil wurde einfach übersprungen.
Abgesehen vom grandiosen Schreibstil, sind Roger und Amy Charakter, die man vom ersten Augenblick ins Herz schließt. Beide sind so warmherzig und witzig. Amys Probleme waren sehr gut nachvollziehbar und dass auch Roger seine kleinen Geheimnisse und Probleme hat, macht das Buch authentischer. Die beiden passen sehr gut zusammen und habe eine tolle Chemie. Außerdem ergänzen sie sich so gut und wie beide immer mehr vom anderen erfahren war sehr schon.
Auch, wie sich die beiden über Musik annähern war eine schön umgesetzte Idee. Sowieso wurde das Buch mit so viel Liebe gestaltet! Überall sind kleine Reise-Tagebuch-Einträge, die Fotos von den Orten und Staaten zeigen, durch die die beiden fahren. Auch die Playlists sind mit kleinen Bildern und wirklich witzigen 'Zweitnamen' verschönert wurden und das macht das Buch nochmal ein bisschen aufregender.
Nun kommen wir zu dem Punkt, der dafür geführt hat, dass es 'nur' 4 Herzen werden.
Roger und Amy befinden sich auf einem Road-Trip. eigentlich war es wirklich nur als Reise gesehen und nicht als eine Art Sightseeing-Tour. Also haben die beiden nur ungefähr 4 bis 7 Tage zusammen verbracht. Es ist logisch und verständlich, dass die beiden nicht vom ersten Tag zusammen sind. Alles andere wäre unauthentisch. Allerdings ist es halt ein bisschen anstrengend, wenn man über fast 500 Seiten fast nichts hat, was in die Richtung geht. Vielleicht bin nur ich das, aber ich brauche einfach eine Liebesgeschichte in Büchern und vor allem, wenn ich in der Stimmung für so was bin, bin ich natürlich auch enttäuscht, wenn es nicht kommt. Außerdem verspricht der Klappentext ja schon stark eine Liebesgeschichte finde ich.
Nun, es ist nicht so, dass es keine Liebesgeschichte gibt, aber Roger und Amy kommen erst auf den vielleicht letzten 15 Seiten zusammen und damit muss man eben zurechtkommen. Außerdem fand ich das Ende ein Stück zu offen. Ich hätte mir gewünscht, dass es für Roger und Amy vielleicht ein bisschen klarer ausgeht.


Originalität: ♥♥♥♥♥ (4,5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (4,5/5)
Spannung: ♥♥♥ (3/5)
Humor: ♥♥♥♥ (3,5/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥♥ (4,5/5)




Fazit:


Was soll ich sagen? Das Buch ist toll! Der Schreibstil ist wahnsinnig genial und die Protagonisten machen einem das Lesen noch ein Stück leichter.
Wenn man damit rechnet, dass die Liebesgeschichte nur sehr nebensächlich ist, dann kann ich versprechen, dass man das Buch absolut lieben wird.

♥♥♥♥




Dienstag, 16. Oktober 2012

Rezension: Grave Mercy

Titel: 
Grave Mercy - Die Novizin des Todes
(Original: Grave Mercy)

Autorin: 
Robin LaFevers

Verlag:
cbj

Seitanzahl: 
544

Preis:
14,99€




Klappentext:


Die 17-jährige Ismae flüchtet vor einer Zwangsheirat und findet Zuflucht im Kloster von St. Mortain, wo die Schwestern noch den alten Gottheiten dienen. Doch um selbst ein neues Leben beginnen zu können, muss sie das Leben anderer zerstören: Der Gott des Todes hat ein Schicksal als Auftragsmörderin für sie vorgesehen …
Ismaes erster Auftrag führt sie an den Hof der bretonischen Herzogin, wo sie mit einem unlösbaren Gewissenskonflikt konfrontiert wird: Wie kann sie den Auftrag des Todes ausführen, wenn das Opfer ihr Herz gestohlen hat?




Cover und Titel:


Ja, hat schon was, oder? Abgesehen davor, dass Grave Mercy einfach ein perfekter Titel für das Buch ist, finde ich auch das Cover eigentlich sehr schön. Es passt zu Ismae und auch wenn ich Cover mir nur einem Mädchen drauf nicht so toll finde, mag ich dieses eigentlich sehr gelungen.





Meine Meinung:


Ich mochte dieses Buch wirklich sehr gerne! Grave Mercy ist ein Buch, bei dem man einfach alles irgendwie mag: Die Idee, die Charaktere, die Wendungen, ...
Ich hatte zwar eher mit einem High-Fantasy Buch statt mit einem Historischen Roman gerechnet,  aber ich habe mir das Buch auch nicht genauer angesehen, als ich es gekauft habe. Der Klappentext hat mich von der ersten Sekunde überzeugt.
Und ich bin wirklich froh, dass der Rest des Buches genauso toll war, wie der Klappentext.
Ismae als war eine fantastische Protagonistin, die mir sehr gut gefiel. Sie war stark und sarkastisch, schlagfertig und ich mochte die Art, wie sie mit Männern umgeht^^
Was sie in ihrer Kindheit durchmachen musste ist schrecklich und man merkt, wie sie diese Ereignisse und das Kloster geprägt haben. Besonders witzig und manchmal auch bedenklich fand ich, wie dringend sie immer irgendwelche Male des Todes finden wollte, um Leute umzubringen. Aber auch ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte war toll. Der Konflikt zwischen ihrem Kloster und dem, was sie gelernt hat und dem, was sie fühlt. Dabei meine ich gar nicht so sehr ihre Gefühle für Duval, sondern einfach ihre Moralvorstellung.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Duval und Ismae mochte ich sehr. Besonders am Ende.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass siech das ganze schon ein bisschen früher entwickelt hätte. Versteht mich nicht falsch, es ist toll und ich bin wirklich kein Fan von verkitschten Büchern - deshalb war das schonmal gut so - aber irgendwie wäre es meiner Meinung nicht schlimm gewesen, wenn sie schon 100 Seiten eher zusammengekommen wäre.
Der Beginn des Buches ist keinesfalls langweilig oder unwichtig. Alles Szenen haben ihre Berechtigung, Richtig - und Wichtigkeit. Keine dürfte weggelassen werden und ich habe sie gerne, sehr gerne, gelesen.
Ich frage mich mittlerweile ja, ob es im zweiten Teil auch um Ismae geht. Denn eigentlich ist dieser -band absolut abgeschlossen. Und da es ja noch Sybilla und Clarissa gibt, könnte ich mir vorstellen, dass die beiden anderen Teile der Trilogie über die beiden ist. Was ich auf jeden Fall toll finden würde, auch wenn ich Ismae und - vielleicht sogar ein bisschen mehr - Duval vermissen werde.


Originalität: ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥ (4/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (4,5/5)
Spannung: ♥♥♥♥ (4/5)
Humor: ♥♥♥♥ (3,5/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥ (4/5)




Fazit:


Grave Mercy ist ein wirklich sehr gelungenes Historisches Fantasy - Jugendbuch. Es hat Tiefgang und Charaktere, die einem wirklich ans Herz wachsen.
Ich freue mich schon sehr auch den zweiten Teil der Trilogie!


♥♥♥♥


Mittwoch, 30. Mai 2012

Rezension: Elfenkuss


DeutschesCover
Original Cover

Titel:
Elfenkuss
(Original: Wings)

Autorin:
Aprilynne Pike
Verlag:
cbj

Seitenzahl:
352

Preis:
16,95€


Klappentext:


Durchscheinend blau und weiß sind sie und erschreckend schön, die flügelartigen Blütenblätter, die der 15-jährigen Laurel eines Morgens aus dem Rücken wachsen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund David versucht sie, herauszufinden, was mit ihr geschieht. Doch erst als sie in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Elternhaus auf den faszinierenden Tamani trifft, erfährt sie die unglaubliche Wahrheit: Laurel ist eine Elfe, die als kleines Kind zu den Menschen gesandt wurde, um das Tor nach Avalon zu beschützen. Sie weiß, am Ende wird sie sich entscheiden müssen: zwischen ihrem Leben als College-Mädchen und ihrer Bestimmung, vor allem aber zwischen dem attraktiven David und dem Frühlingselfen Tamani, dessen grüne Augen sie nicht mehr loslassen …

Der erste Satz:

 "Laurels Schuhe trommelten einen fröhlichen Rhytmus, der keineswegs ihrer Stimmung entsprach."

Cover und Titel:

 Ich gebs zu, ich hab das Buch erstmal nur wegen des Covers haben wollen. 
WEIL ES EINFACH SO WUNDERSCHÖN IST!
Leiderleider muss ich sagen, dass es nicht so ganz passt.
Da passt das amerikanische schon schöner, weil diese "Flügel" durch Blütenblätter dargestellt werden und das trifft es einfach. Auch dass sieht also sehr harmonisch aus.
Titel find ich beide nicht so toll, wobei der englische besser passt. 
Trotzdem liebe ich die deutsche Aufmachung *__*

Meine Meinung:

Dieses Buch ist aus der Perspektive einer Blume geschrieben.
Nein wirklich. Laurel IST nämlich eine Blume!
Und diese Idee finde ich so sooo genial! 
Schade ist einfach nur, dass all das durch diese blöde Dreiecksbeziehung kaputtgemacht wird. Ganz ehrlich, ich hab genug von diesen Dreiecksbeziehungen!
Außerdem finde ich David blöd. Tamani ist einfach viel cooler, außerdem ist er auch eine Blume - was gibt es da für Laurel noch zu überlegen?!
Das gute ist, dass sich diese Szenen ziemlich im Rahmen halten. Im Buch geht's eigentlich eher darum, wie Laurel so damit umgeht, Blütenblätter auf dem Rücken und keinen Herzschlag zu haben. Und das ließt sich alles ziemlich flüssig. Ich hab das Buch innerhalb von einem Tag gelesen und es hat 359 Seiten. Das ist schon relativ gut für meine Verhältnisse.

Mein Lieblingssatz aus dem Buch ist übrigens:
"Mein Freund ist Google"
Nur mal so.

Ich hab im Buch -gerade gegen Ende- ziemlich viele Gemeinsamkeiten zu Plötzlich Fee gefunden, obwohl ich Laurel tausendmal sympathischer finde als Meghan. Meghan ist zu sehr wie Bella.
Aber darum geht es ja nicht...
Naja, diese Parallelen habe mich aber nicht gestört, weil...naja, es geht in beiden Büchern um Elfen/Feen, da war es irgendwie klar, dass es Dopplungen gibt, oder?
Auch super fand ich, dass ich mich total gut in Laurel hinein versetzen konnte. Wir haben irgendwie ziemlich viel gemeinsam. Okay, ich bin nicht so hübsch und ich esse auch nicht nur Gemüse und mir wächst auch keine Blume aus dem Rücken, ich geb's zu. Aber da ist halt so eine innere Verbundenheit (haha, klingt das pathetisch) zwischen ihr und mir. Ich versteh einfach wie sie handelt und würde wahrscheinlich auch so handeln. Außer was das mit Tamani betrifft...


Originalität: ♥♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ (4/5)
Charaktere: ♥♥♥ (3/5)
Spannung: ♥♥♥♥ (3,5/5)
Humor: ♥♥♥♥♥ (4/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥ (3,5/5)


Fazit:

Ein wunderschönes Buch für Zwischendurch, was aber leider ziemlich klischeehaft ist. Ich freu mich schon auf den zweiten Teil, weil ich hoffe, dass laurel endlich nach Avalon geht. Ich bin total gespannt, wie es da ist!

♥♥♥♥
 


 


Vielen Dank an den cbj-Verlag 
 für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares! :D