Schmetterlinge im Gepäck
(Lola and the Boy next Door)
Autor:
Stephanie Perkins
Verlag:
cbj
Seitenzahl:
400
Preis:
8,99€
Klopfende Herzen in San Francisco!
Lolas Leben ist nicht nur außergewöhnlich, sondern auch ziemlich toll: Sie lebt mit ihren zwei Vätern in San Francisco, zieht jeden Tag ein anderes ausgeflipptes Outfit an und hat einen coolen Rockmusiker als Freund! Doch als auf einmal ihre ehemaligen Nachbarn nach zwei Jahren Abwesenheit wieder in das Haus nebenan ziehen, steht ihre Welt Kopf. Denn nicht nur hat ihr Calliope damals die Freundschaft gekündigt, sondern vor allem ist deren Zwillingsbruder Cricket der Junge, der Lola vor zwei Jahren das Herz gebrochen hat …
Ich sollte vielleicht froh sein, dass das Buch überhaupt übersetzt wird, aber EHRLICH JETZT?
Dieses Cover! Dieser Titel!
Ich würde es niemals lesen, wenn ich nicht wüsste, dass es absolut großartig ist!
"Schmetterlinge im Gepäck" Ich wusste nicht mal, dass irgendjemand eine Reise macht! Obwohl, Cricket kommt halt nach San Francisco zurück, aber...neee. Einfach nicht schön!
Und dieses Cover? Kein Mädchen auf dieser Welt könnte weniger so aussehen wie Lola! Das heißt, Lola sieht fast nie aus, wei ein normales Mädchen. Und Cricket? Ich dachte ja schon auf dem englischen Cover, dass er nicht so gut aussieht, wie ich ihn mir vorstelle. Aber schon der Hinterkopf des Jungen auf dem deutsch Cover sieht aus wie ein richtiger Bubi!
Mal wieder muss ich sagen, die englische Aufmachung ist um Meilen besser!
War das schön! Wenn jedes Contemporary-Buch so gelungen und gut wäre wie Stephanie Perkins' Bücher wären, dann würde ich nur noch Contemporary lesen!
Schon "Anna and the French Kiss" konnte mich überzeugen, aber "Lola and the Boy next Door" hat mich förmlich umgehauen!
Fangen wir aber mit dem Punkt an, der "Lola and the Boy next Door" wahrscheinlich am meisten von sonstigen Büchern unterschiedet: Lola selbst.
Lola ist mit Sicherheit eine der außergewöhnlichsten Personen, die ich jemals in einem Buch kennengelernt habe. Sie ist komplett anders als man normal definieren würde und genau das macht sie in meinen Augen so liebenswürdig.
Schon ihre Familie ist ungewöhnlich: zwei schwule Dads, von denen einer ihr biologischer Onkel ist. Ihre Mutter und richtiger Vater sind beide arbeitslos und drogenabhängig und wollten Lola nicht. Davon ist sie ihr gesamten Leben lang geprägt, denn Lola hat Angst, dass sie diese "Loser-Gene" ebenfalls in sich hat, sehr verständlich, wie ich finde.
Dann gibt es natürlich noch ihren auffälligen Kleidungstil: bunt, schrill, auffällig und niemals das gleiche Outfit. Lola ist selbstbewusst und traut sich so viel mit ihrem Äußeren, was ich an mehreren Stellen sehr inspirierend fand - Lola hat den Mut sie selbst zu sein und steht dazu. Auf der anderen Seite wirft man ihr aber auch vor, dass sie sich hinter ihren Kostümen und Perücken zu verstecken versucht. Dieser Gegensatz: Das Aus-sich-raus-gehen und das Sich-verstecken, spielt mehrmals eine große Rolle und letztendlich weiß man nicht wirklich, was Lola mir ihren Kostümen wirklich meint. Ob weben diese sie "echt" macht, oder zu einem Fake.
Eine andere Besonderheit ist wohl noch ihre Beziehung zu Max. Er ist fünf Jahre älter als sie und um ehrlich zu sein, ein ziemliches Arschloch. Aber trotzdem merkt man, dass er Lola mag, vielleicht sogar liebt. Ebenso bedeutet er ihr sehr viel. Das Problem bei den beiden ist für mich, dass Max absolut keinen Respekt für Lolas Umfeld hat. Ihre Freunde, ihre Familie - all das lässt er mehr über sich ergehen, als dass er versucht, das Verhältnis zu entlasten.
Und dann ist da Cricket! Cricket ist toll. Aber auch er ist nicht der typische charmante und selbstbewusste Bad-Boy. Cricket ist, wie er selber sagt, kein Rockstar, sondern nur der Junge von neben an. Trotzdem ist er kein richtiger Nerd oder so. Cricket hat einen ziemlich guten, außergewöhnlichen Sinn für Mode, ist gleichzeitig aber auch dieser "Erfinder", den Lola so gerne in ihm sieht. Außerdem muss man ihn schon dafür lieben, dass seine Haare seine Haare sind (ich glaube, mit seinen Haaren ist er fast 2 Meter groß!!).
Auch er hat einige Probleme in seiner Familie, zum Beispiel musste er für die Karriere seiner Schwester immer den kürzeren ziehen um sie zu unterstützen - auch wenn das ständiges Umziehen und ein Abschied von Lola hieß.
Das Beste an ihm ist aber, dass er Lola wirklich für das mag, was sie ist. Ob das eine Lola in Kostümen ist, oder ganz natürlich, ohne Make-Up und in Jeans.
Zusammen kommen die beiden erstmal lange Zeit nicht. Cricket hat zwar fast die ganze Zeit Interesse an Lola, respektiert aber ihre Beziehung zu Max (was nicht auf Gegenseitigkeit beruht!). Die beiden sind lange Zeit Freunde und finden wieder zueinander, denn Lola ist immer noch wütend auf ihn, entdeckt aber auch wieder alte Gefühle.
Was ich auch mochte war, dass es wirklich sehr viel um Selbstakzeptanz und -Verwirklichung ging. Außerdem um Familie, was diese einem Bedeutet und in wie weit man trotzdem noch eine eigene Peerson ist und eigene Entscheidungen treffen kann.
Lola macht viel Entwicklung durch, finde ich, bleibt sich selbst aber dennoch treu. Für mich ist sie in dieser Hinsicht wirklich ein Vorbild.
Toll war natürlich auch, dass Anna und St. Clair vorgekommen sind. Ihr Beziehung besteht - selbstverständlich- immer noch und Lola lernt viel von den beiden. Außerdem ist jede Szene mit St. Clair natürlich eine Bereicherung!
(Was ich witzig finde ist, das St. Clair so klein ist und Cricket fast zwei Meter. Aw, ich liebe Cricket!)
Aber wie auch immer, ein super tolles Buch!
Schon "Anna and the French Kiss" konnte mich überzeugen, aber "Lola and the Boy next Door" hat mich förmlich umgehauen!
Fangen wir aber mit dem Punkt an, der "Lola and the Boy next Door" wahrscheinlich am meisten von sonstigen Büchern unterschiedet: Lola selbst.
Lola ist mit Sicherheit eine der außergewöhnlichsten Personen, die ich jemals in einem Buch kennengelernt habe. Sie ist komplett anders als man normal definieren würde und genau das macht sie in meinen Augen so liebenswürdig.
Schon ihre Familie ist ungewöhnlich: zwei schwule Dads, von denen einer ihr biologischer Onkel ist. Ihre Mutter und richtiger Vater sind beide arbeitslos und drogenabhängig und wollten Lola nicht. Davon ist sie ihr gesamten Leben lang geprägt, denn Lola hat Angst, dass sie diese "Loser-Gene" ebenfalls in sich hat, sehr verständlich, wie ich finde.
Dann gibt es natürlich noch ihren auffälligen Kleidungstil: bunt, schrill, auffällig und niemals das gleiche Outfit. Lola ist selbstbewusst und traut sich so viel mit ihrem Äußeren, was ich an mehreren Stellen sehr inspirierend fand - Lola hat den Mut sie selbst zu sein und steht dazu. Auf der anderen Seite wirft man ihr aber auch vor, dass sie sich hinter ihren Kostümen und Perücken zu verstecken versucht. Dieser Gegensatz: Das Aus-sich-raus-gehen und das Sich-verstecken, spielt mehrmals eine große Rolle und letztendlich weiß man nicht wirklich, was Lola mir ihren Kostümen wirklich meint. Ob weben diese sie "echt" macht, oder zu einem Fake.
Eine andere Besonderheit ist wohl noch ihre Beziehung zu Max. Er ist fünf Jahre älter als sie und um ehrlich zu sein, ein ziemliches Arschloch. Aber trotzdem merkt man, dass er Lola mag, vielleicht sogar liebt. Ebenso bedeutet er ihr sehr viel. Das Problem bei den beiden ist für mich, dass Max absolut keinen Respekt für Lolas Umfeld hat. Ihre Freunde, ihre Familie - all das lässt er mehr über sich ergehen, als dass er versucht, das Verhältnis zu entlasten.
Und dann ist da Cricket! Cricket ist toll. Aber auch er ist nicht der typische charmante und selbstbewusste Bad-Boy. Cricket ist, wie er selber sagt, kein Rockstar, sondern nur der Junge von neben an. Trotzdem ist er kein richtiger Nerd oder so. Cricket hat einen ziemlich guten, außergewöhnlichen Sinn für Mode, ist gleichzeitig aber auch dieser "Erfinder", den Lola so gerne in ihm sieht. Außerdem muss man ihn schon dafür lieben, dass seine Haare seine Haare sind (ich glaube, mit seinen Haaren ist er fast 2 Meter groß!!).
Auch er hat einige Probleme in seiner Familie, zum Beispiel musste er für die Karriere seiner Schwester immer den kürzeren ziehen um sie zu unterstützen - auch wenn das ständiges Umziehen und ein Abschied von Lola hieß.
Das Beste an ihm ist aber, dass er Lola wirklich für das mag, was sie ist. Ob das eine Lola in Kostümen ist, oder ganz natürlich, ohne Make-Up und in Jeans.
Zusammen kommen die beiden erstmal lange Zeit nicht. Cricket hat zwar fast die ganze Zeit Interesse an Lola, respektiert aber ihre Beziehung zu Max (was nicht auf Gegenseitigkeit beruht!). Die beiden sind lange Zeit Freunde und finden wieder zueinander, denn Lola ist immer noch wütend auf ihn, entdeckt aber auch wieder alte Gefühle.
Was ich auch mochte war, dass es wirklich sehr viel um Selbstakzeptanz und -Verwirklichung ging. Außerdem um Familie, was diese einem Bedeutet und in wie weit man trotzdem noch eine eigene Peerson ist und eigene Entscheidungen treffen kann.
Lola macht viel Entwicklung durch, finde ich, bleibt sich selbst aber dennoch treu. Für mich ist sie in dieser Hinsicht wirklich ein Vorbild.
Toll war natürlich auch, dass Anna und St. Clair vorgekommen sind. Ihr Beziehung besteht - selbstverständlich- immer noch und Lola lernt viel von den beiden. Außerdem ist jede Szene mit St. Clair natürlich eine Bereicherung!
(Was ich witzig finde ist, das St. Clair so klein ist und Cricket fast zwei Meter. Aw, ich liebe Cricket!)
Aber wie auch immer, ein super tolles Buch!
Handlung: ♥♥♥♥♥ (4,5/5)
Schreibstil: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Spannung: ♥♥♥ (3/5)
Humor: ♥♥♥♥ (4/5)
Tiefgang: ♥♥♥♥♥ (4,5/5)
Mit Lola konnte mich Stepahnie Perkins wieder hervorragend unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Das Buch hat mir nochmal ein bisschen besser gefallen als "Anna and the French Kiss", vor allem durch die liebenswürdigen und besonderen Charaktere :)













