Vergiss mein nicht
Autor:
Kasie West
Verlag:
Arena
Seitenzahl:
344
Preis:
12,99€
Addie besitzt eine einzigartige Gabe: Sie kann in ihre Zukunft sehen. Sie
kann erleben, welche Folgen ihre Entscheidungen haben werden. Sie hat
die Wahl. Sie ist Herrin ihres Schicksals. Ein wunderbarer Traum? Nein -
denn wie soll sie sich entscheiden, wenn ihre große Liebe gleichzeitig
ein gebrochenes Herz, Verlust und Tod bringt? Was, wenn jede Möglichkeit
ihren absoluten Albtraum wahr werden lässt? Addie muss sich entscheiden
- jetzt.
Ich persönlich mag das deutsche Cover überhaupt nicht! Ich finde, es sieht aus wie ein Thriller, was das Buch eigentlich nicht ist und vielleicht kann ich mich einfach nicht mehr daran erinnern, aber Vergissmeinnicht sind eigentlich keine im Buch vorgekommen, oder? Den ganzen Zusammenhang verstehe ich einfach nicht.
Die englische Version dagegen finde ich wunderschön :) In Wirklichkeit sieht das Cover noch viel hübscher aus als im Internet und auch der Titel ist sehr gut gewählt.
Die englische Version dagegen finde ich wunderschön :) In Wirklichkeit sieht das Cover noch viel hübscher aus als im Internet und auch der Titel ist sehr gut gewählt.
Als ich Pivot Point angefangen habe, wusste ich nicht genau, was ich davon erwarten soll. Ich hatte relativ viel Positives, aber auch das ein oder andere Negative über das Buch gehört. Ehrlich gesagt, die erste Hälfte fand ich alles andere als beeinddruckend, aber besonders das Ende konnte es dann wider für mich rausreißen. Ich hatte mit einer eher düsteren Geschichte gerechnet und was Pivot Point letztendlich war, ist eine relativ leichte High-School-meets-Paranormal-Handlung. Es hat mich ein bisschen Zeit gekostet, in das Buch hineinzufinden und zu 'akzeptieren', dass es eben eher ein witziges Buch sein sollte als eine dunkle Fantasy-Geschichte. Allerdings wird es in der zweiten Hälfte, besonders gegen Ende, doch noch ernster und als ich das Buch beendet hatte, mochte ich es trotz dessen Makel irgendwie sehr gerne.
Ob man das Buch nun mag oder nicht, die Erzählweise ist einzigartig. Obwohl ich erst dachte, ich könnte damit ein wenig durcheinander kommen, hat es alles sehr gut in das Buch und Konzept eingefügt zusammen gepasst. Addie hat diese Gabe, die es ihr erlaubt, die Ergebnisse einer Entscheidung zu sehen, bevor sie sie treffen muss. Als sich ihre Eltern trennen wollen und Addie sich aussuchen muss, bei wem sie gerne wohnen möchte, benutzt sie ihre Gabe und damit fängt das ganze Drama an. Denn beide Wege bringen ihr Vor- und Nachteile.
Addie an sich ist sicherlich nicht eine meiner Lieblingsprotagonisten, aber sie war mir nach einiger Eingewöhnungszeit doch ziemlich sympathisch. Zumindest in einem Entscheidungsweg und ihre Freundschaft mit Laila mochte ich sie sehr gerne.
Dafür war die andere Variante ihrer Zukunft teilweise so kitschig und unglaubwürdig. Duke ist der Inbegriff des erfolgreichen und beliebten High-School-Schülers und ich mochte es überhaupt nicht, dass das Buch an diesen Stellen so oberflächlich und stereotypisch wurde. Allerdings gab es auch hier ganz schöne Momente und da sich am Ende alles aufklärt, war ich doch recht zufrieden damit.
Wen ich dagegen von Anfang an mochte ist Trevor! Er ist so ein guter Mensch und weil Addie ihn erst kennenlernen muss, wirkt die ganze Geschichte zwischen den beiden viel realistischer und einfach besser.
Besonders gut gelungen fand ich immer, wenn sich diese zwei Welten überschnitten haben. Wenn Addie also Trevor flüchtig bei einem Foorballspiel sieht, obwohl sie gerade das andere Leben durchlebt.
Auch das Ende war definitiv ein Highlight und ich würde gerade so gerne einfach den zweiten Teil lesen, damit ich weiß wie es weiter geht!
Ich kann gar nicht genau fest machen, warum ich Pivot Point so gerne mochte, aber ich hab es innerhalb von einem Tag durchgelesen und hätte am liebsten gleich mit Teil zwei weiter gemacht. Ja, das Buch hat seine Fehler, aber mit der Auflösung und dem Ende war ich soweit zufrieden, dass es das fast wieder wett gemacht hat.
Etwas ganz Besonderes ist das Buch auf jeden Fall wegen seiner einzigartigen Erzählweise und Trevor! Ich bin wirklich gespannt, wie es in Split Seconde weiter geht - vor allem, weil ja Laila auf dem Cover ist!









