Samstag, 18. Januar 2014

Booktalk #7: Pushing the Limits, This Is What Happy Looks Like, The Elite



Naja, um ehrlich zu sein habe ich mehr von 'Pushing the Limits' erwartet. Jeder schwärmt so von diesem Buch und ich konnte selber nicht so viel damit anfangen, allerdings wird das jetzt vielleicht auch alles negativer klingen, als ich das Buch eigentlich fand. Es ist ein gutes Buch und kann einen unterhalten, mehr aber auch nicht, wie ich finde. 
An sich ist das Buch schon ein ziemliches Klischee und Katie McGarry konnte es bis zum Ende nicht herumreißen, um daraus etwas besonders und neues zu machen.
Noah ist natürlich der Bad Boy der Mädchen nur benutzt, aber das ändert sich selbstverständlich genau in dem Moment, in dem er Echo begegnet. Ihre Beziehung entwickelt sich für meinen Geschmack auch viel zu schnell und ich konnte die beiden als Charaktere nicht richtig fassen. 
Mir waren es einfach zu viele Dinge, die ich schon mal gelesen habe und mich konnte keine der Wendungen im Buch wirklich überraschen. Es ist schade, dass es mir so wenig gefallen hat und ich denke wirklich, dass ich es mehr gemocht hätte, wenn es nicht diesen Hype um das Buch gäbe. Trotzdem gibt es auch schöne Stellen im Buch. Noahs Umgang mit seinen Brüdern zum Beispiel oder auch, wie Echo ihre Erinnerungen zurückbekommt, waren interessant und schön zu lesen. 
Alles in allem ist 'Pushing the Limits' aber nichts Herausragendes.

This Is What Happy Looks Like - Jennifer E. Smith

Von diesem Buch wusste ich nur, dass sich die zwei Protagonisten durch einen Schreibfehler über Mails kennenlernen und sich so ineinander verlieben. Ich hatte schon von mehreren Leuten gehört, dass dieser eMail-Teil extrem kurz sein soll, aber so kurz? Ellie und Graham's eMails nehmen genau den Prolog ein - im ersten Kapitel treffen sie sich schon richtig! Davon war ich wirklich enttäuscht, weil die beiden irgendwie ineinander verliebt waren und man es als Leser überhaupt nicht nachvollziehen konnte! Sie haben zwar über Monate miteinander geschrieben, aber da man nichts davon sieht, wirkt es sehr unglaubwürdig und seltsam. Dazu kommt noch, dass Jennifer E Smith die ganzen Seiten, die das Buch hat (ca. 400 Seiten) nicht wirklich genutzt hat um das Problem zu beheben oder irgendetwas großes im Plot aufzubauen. Das Buch war leicht und flüssig und schön zu lesen, aber rückblickend frage ich mich, was eigentlich passiert ist. Den Inhalt kann man wirklich mit wenigen Sätzen zusammenfassen und einen richtigen Höhepunkt gab es auch nicht. Die Charaktere sind mir bis auf Graham und manchmal Ellie ein bisschen fremd und sowohl Ellies Mutter als auch ihre Freundin unsympathisch, weil sie so unangebracht auf Ellie und Grahams Beziehung reagieren.
Ich denke, das Buch ist sehr schön für die Sommerzeit wenn man einfach etwas Süßes und Lockeres lesen möchte, aber eine sehr tiefgründige Geschichte ist es meiner Meinung nach nicht.







Ich werde 'The Elite' 2,5 Herzen geben, was ziemlich schlecht klingt, aber ehrlich gesagt hat es dieses Buch verdient. Allerdings denke ich auch, dass ich es nicht so schlimm gefunden hätte, wenn nicht jeder Mensch um mich herum das Buch so schlecht finden würde. Es gibt ehrlich gesagt Teile, die mir hier auch gefallen habe haben oder - was es vielleicht besser trifft - bei denen ich interessiert am Geschehen war. 'The Elite' ist auf keinen Fall eines der schlechtesten Bücher, die ich jemals gelesen habe, es ist nur so, dass es ein so extrem fehlerbehaftetes Buch ist!
Die Charaktere sind schlecht dargestellt. Weder America noch Aspen oder Maxon oder wenigstens ein Nebencharakter besitzt wirkliche, reelle Persönlichkeiten und das ist der große Fehler, den Kiera Cass in der Reihe macht. America ist eine Mary-Sue und ich kann nicht verstehen, warum sie jeder liebt. Alles was sie macht ist in den Augen der anderen immer, einfach immer perfekt und jeder findet sie reizend und toll. Ich hab mich wirklich gefreut, als sie wenigstens einmal in diesem Buch einen Fehler gemacht hat - nicht das sie dafür büßen müsste oder so. Und warum lieben Aspen und Maxon sie beide so sehr? Ich kann nicht sehen, wo genau sich die große Liebe zwischen Maxon und Amerika entwickelt hat und Aspen ist mir sowieso ein einziges Mysterium. Außerdem ist es doch sowieso klar, dass America letztendlich Maxons Frau werden wird, oder? Warum so schmerzhaft am Liebesdreieck festhalten?
Was mich noch gestört hat, war der fehlende Plot, denn ernsthaft, was passiert bitte in diesem Buch? America kann sich nicht zwischen Aspen und Maxon entscheiden, eine kleine Rebellen-Attacke, Maxon mag noch ein anderen Mädchen neben America, die Familien kommen, noch eine kleine Rebellen-Attacke, es muss eine Party organisiert werden, America braucht mehr Zeit für ihre schwere Entscheidung, Maxon braucht mehr Zeit, America fliegt fast raus. Das spannendste daran wären noch die Rebellen-Attacken, wenn man davon etwas sehen würde! Aber es verstecken sich ja immer alle vor den Angriffen und weil America quasi die Prinzessin ist, ist sie halt auch nicht selber in Aktion.
Die dystopischen Elemente könnte man sich  meiner Meinung auch gerne sparen, denn es ist offensichtlich, dass die Reihe nur als Dystopie verkauft wird, weil Dystopien gerade so beliebt sind. Es ist beinahe schmerzhaft, wie krampfhaft teilweise versucht wird einen Hauch von dystopischen Problemen mit hineinzubringen und auch hier frage ich mich wieder, warum? Ich denke, ich könnte das Buch nur besser finden, wenn es nicht so sehr versuchen würde auf den Bandwagon mit aufzuspringen. 
'The Elite' ist kein gutes Buch und hat mich teilweise sehr, sehr frustriert. Ich würde es auch nicht weiter empfehlen, aber es ist trotzdem irgendwo unterhaltsam, wenn man das Frustriertsein irgendwie abstellen kann. Und ich kann nicht fassen, dass ich das wirklich denke, aber ich möchte jetzt auch gerne noch 'The One' lesen, wahrscheinlich, weil ich die Hoffnung in rational denkende Charaktere noch nicht aufgeben habe.


Kommentare:

  1. Ich danke dir, dass Pushing the Limits schon nicht mehr ganz so vernichtend beschrieben wird xD
    das mit den 3 rezis zusammen ist eigentlich doch recht praktisch ^^
    ich glaube das sollte man dauerhaft einführen - viel praktischer

    armes elite xD ich fühl mich so allein mit meiner liebe für die serie :D
    aber der plot fehtl da nicht, denn der plot ist gerade diese zwiegespaltenheit von america ob sie königin werden will und sachen verändern kann oder lieber ihr altes leben behalten will - selbstfindungsbuch
    Ich liebe Selbstfindungsbücher *-* PtL ist auch son bisschen so also vlt solltest du dich von selbstfindungsbüchern fernhalten :D

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    1. Ich glaube das klang nur so vernichtend, weil alle so davon schwäremn und ich eben ein bisschen enttäuscht davon war^^ An sich ist es halt troztdem ein ganz gutes Buch :D

      Wir hatten ja diesen ewig langen goodreads kommentar und ich glaube ich mache das jetzt bei fast allen Bücher so, bis auf die, die ich wirklich rihctig rezensieren will... :)

      Das hat doch nichts mit plot zu tun xD Plot ist doch nur Handlung, dachte ich^^
      Aber naja...ist mir eigenltich auch egal^^

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  2. Ui, ui, ui :D Also ich mochte Pushing the Limits sehr gerne und das Jennifer E. Smith Buch sogar noch mehr! xDD Naja, so gehen Geschmäcker eben auseinander :D The Elite...tjaaa, davon hab ich nicht mal Band 1 gelesen und deine Rezi reiht sich ja zu den endlosen ein, von Leuten denen ich vertraue und deshalb muss ich die Reihe gar net lesen xD

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    1. Tjaa, die beiden wahren okay, aber halt nicht so gut wie erwartet. Allerdings mochte ich Dare you to dann richtig gerne! Mal sehen, was ich dann von Crash into you halten werde xD
      The Elite...nee, das muss echt nicht sein^^

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